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Northgard Tipps: 5 Hilfestellungen zum Strategiespiel für Einsteiger

Samstag

Der neue Titel der Evoland-Entwickler Northgard ist ein motivierendes PC-Strategiespiel, in dem ihr einen Stamm Wikinger zum eigenen Reich verhelft. Wie ihr als Einsteiger am besten startet, erfahrt ihr hier bei unseren Tipps.

Hat das Studio Shiro Games mit ihren beiden Evoland-Titeln noch die Entwicklung des ganzen Rollenspiel-Genres in einem Rutsch präsentiert, wenden sich die Macher nun dem Strategie-Genre zu. Im Early-Access-Titel Northgard sorgt ihr dafür, dass ein Stamm Wikinger auf einem neuen Eiland nicht nur überlebt, sondern auch die Vormachtstellung einnimmt.

Dabei erinnert das Konzept stark an Civilization-Spiele. Trotzdem unterscheidet sich Northgard garnz erheblich von der Serie, denn darin läuft alles in Echtzeit. Wie ihr am besten in die große Aufgabe startet, verraten euch unsere fünf Tipps zum Spieleinstieg. Welche Strategiespiele 2018 herauskommen, darüber informieren wir übrigens in einem anderen Artikel.

1. Der Basenbau

Weil Northgard jede Karte beim Neustart zufällig zusammenbaut, könnt ihr das Terrain und die Ressourcen kaum mit einer goldenen Regel clever ausnutzen. Eines bleibt aber immer gleich: Ihr startet jede Runde mit einem Gemeindehaus und drei Dorfbewohnern.

Zudem könnt ihr mit einem Klick auf euer zu Beginn einziges Territorium sehen, wie viele Gebäude ihr zunächst errichten dürft – und zwar fünf. Baut ein Haus (damit eure Population wächst), ein Späherlager (mit dem ihr Späher ausbilden, so mehr Gebiete erschließen und mehr Häuser bauen könnt) und eine Holzfällerhütte.

Letztere errichtet ihr am besten direkt neben einem Wald – sofern die Karte in Northgard es zulässt. Danach könnt ihr noch ein Gebäude bauen. Hierfür eignen sich am besten ein Handelsposten für mehr Spielwährung, oder ein Ausbildungslager, um die ersten Krieger heranzuzüchten.

2. Winter-Tipps

Wenn der Winter in Northgard kommt, dann bedeutet das langsamere Produktionsabläufe und daher weniger Essen sowie Ressourcen. Steht diese Jahreszeit vor der Tür, bieten sich daher eine Reihe von Anbauten besonders an:

Eine Jagdhütte in einem Hirschrevier, eine Fischerhütte bei einem See mit Fischvorkommen, Felder und Nahrungssilo sowie ein Schafsstall. So sichert ihr euch genügend Materialien bei unerbittlicher Kälte.

In welchem Umfang ihr die Gebäude benötigt, hängt von eurer Karte und eurem Fortschritt in Northgard ab. Grundsätzlich könnt ihr grade zu Beginn auch gut ohne Verteidigungstürme auskommen. Allerdings solltet ihr immer auf eure Ressourcen achten, da ihr nach dem ersten Winter bereits den nächsten im Hinterkopf behalten müsst.

3. Erschließung neuer Gebiete

Der erste Winter ist hart und es wird danach in Northgard nicht einfacher. Eine zweite Eiszeit überlebt ihr im PC-Strategiespiel nicht, wenn ihr euer Reich nicht vernünftig erweitert. Dafür benötigt ihr, wie schon erwähnt, die Späher.

Habt ihr einmal ein Lager für die Entdecker gebaut, laufen diese gleich los. Aber ihr könnt die Einheiten auch selbst in ein gewünschtes Gebiet schicken. Außerdem solltet ihr nicht gleich jedes Stückchen Erde kolonisieren.

Euer Späher zeigt euch an, wie viele Gebäude in einer Region gebaut werden können, welche Ressourcen es dort gibt und wie viel Nahrung es kostet, das Gebiet zu besiedeln. Damit könnt ihr gut planen und behaltet vor allem im Hinterkopf, dass das Essen auch noch für den Winter reichen muss. Verschwendet es in Northgard also nicht alles auf einen Schlag. Vermeidet zudem anfangs kriegerische Auseinandersetzungen um eine Region.

4. Umgang mit Dorfbewohnern

Krieger, Axtwerfer, Bauern – sie alle stellt ihr in Northgard, anders als in vielen anderen Strategiespielen, nicht einfach in einem bestimmten Gebäude her. Sie alle waren einmal normale Dorfbewohner, die ihr wiederum durch Häuser bekommt.

Das bedeutet, dass ihr nicht nur ein Ausbildungslager bauen, sondern darüber hinaus einen oder mehrere Dorfbewohner auswählen müsst, um sie zu Kriegern zu rekrutieren. Dabei ist es wichtig, dass ihr die Balance zwischen Arbeitern und Kämpfern immer im Auge behaltet.

Denn während ihr eine Schlacht schlagt, will der Rest eures Volkes immer noch verpflegt werden und der nächste Winter ist auch nie fern. (Letzte Erinnerung daran, versprochen!) Damit ihr Fehlentscheidungen korrigieren könnt, dürft ihr in in Northgard Einheiten in einem normalen Haus wieder zu Dorfbewohnern umwandeln und ihm oder ihr danach eine neue Rolle zuweisen.

5. Ressourcen-Management

Die wichtigste Ressource in Northgard ist Nahrung. Ein Dorfbewohner verbraucht rund alle zehn Sekunden eine Einheit vom Essen, sorgt aber für vier neue Einheiten. Heiler, Jäger, Bauern und Schäfer tragen sogar jeweils fünf Mal neue Nahrung bei.

Mit diesen Informationen dürfte es leichter sein, neue Gebäude und Einheiten abzuwägen. Zudem könnt ihr im späteren Verlauf die Hütten verbessern und mehr Nahrung gewinnen. Bei der Rodung bekommt ihr alle zehn Sekunden vier Holz, verliert aber auch eins für Lagerfeuer. Letzteres wird zunehmend mehr, weil der Winter hereinbricht.

Ein Bergwerk solltet ihr übrigens zu Beginn einer Runde Northgard getrost links liegen lassen. Durch die abgebauten Mineralien könnt ihr später unter anderem Hütten upgraden. Das ist aber anfangs noch völlig vernachlässigbar.

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