Suchergebnisse werden angezeigt für 
Stattdessen suchen nach 
Meinten Sie 

Nvidia Shield TV: Der Streaming-König!?

Community Manager Community Manager

Nvidia Shield TV: Der Streaming-König!?

Das Nvidia Shield TV ist eine kleine Box, die ihr an euren Fernseher anschließen könnt, um dann die volle Entertainment-Power zu entfesseln. Ihr könnt mit dem Gerät nicht nur auf Dienste wie Netflix oder YouTube und Spotify zugreifen. Der kleine Wunderkasten eignet sich auch bestens zum Zocken. Dabei verspricht die Nvidia-Box durch sehr gute Darstellungsqualität in 4K HDR oder High-Definition 1080p sowie ruckelfreies Game-Streaming dank GeForce NOW™. Ob die neue Shield TV-Konsole wirklich hält, was sie verspricht, sollen unsere Testblogger herausfinden. Insgesamt 10 Tester werden nun das Nvidia Shield TV auf Herz und Nieren prüfen. Wir freuen uns auf die Blogs und Tests.

18 ANTWORTEN
Vielschreiber

Betreff: Nvidia Shield TV: Der Streaming-König!?

Hallo liebe Community,

ich gehöre zu den 10 ausgewählten Testern, die das Privileg hatten, das Nvidia Shield TV zu testen. Ich werde meine Beiträge so strukturieren, dass ich ab heute alle 2 Tage einen Zwischenstand zum Test liefern werde.

 

Hier ein ungefährer Zeitplan für meine Blogs:

 

21.07.2017: Bericht zum Unboxing, Einrichtung und Haptik der Geräte; Test von Android Games

23.07.2017: Bericht zum Streaming von Mediatheken und Youtube

25.07.2017: Bericht zu Geforce Now

27.07.2017: Bericht zu sonstigem Streaming (z.B. Netflix)

29.07.2017: Fazit mit Kommentaren u.a zum Gesamteindruck und der Bedienung (Sprachsteuerung z.B.)

 

Anschließend werde ich, falls etwas Erwähnenswertes auftaucht, zu den genannten Themen weitere Updates liefern.

 

Unboxing:

Wie gesagt werde ich heute zunächst mit einem Bericht zum Unboxing und Android Gaming beginnen; da ich keine Digitalkamera besitze und mein Galaxy S6 keine schöne Bilder liefert und die Optik des Geräts den der von Nvidia bereitgestellten Werbebilder entpricht, werde ich auf die Bereitstellung von Bildern verzichten (falls dennoch Bedarf besteht kann ich gerne welche zur Verfügung stellen): beim Unboxing gab es keine Probleme, alle Teile ließen sich problemlos aus der Box entnehmen (das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich...). Der erste Eindruck ist hervorragend: sowohl die Box an sich, wie auch die Geräte selbst, spielen definitiv in der obersten Liga mit. Die Geräte (Controller, das Shield selbst und die Fernbedienung) sind sehr gut verarbeitet und fühlen sich in der Hand sehr angenehm an. Etwas mehr Metall (z.B. Aluminium oder Chrom) an den Geräten hätte der Haptik und Optik definitiv gut getan, der Einsatz von Kunststoff sorgt allerdings dafür, dass die Geräte wunderbar leicht sind. Der Controller sorgte beispielsweise auch nach stundenlangem Einsatz für ein tolles Gefühl in der Hand. Das Shield selbst ist designtechnisch eine Meisterleistung: trotz der vielen hervorragenden Features und einer sehr guten Leistungsfähigkeit bzgl. der Rechenleistung ist das Shield nicht größer als ein durchschnittliches Taschenbuch und wiegt nicht viel mehr wie ein Taschenrechner - Prima!

Im Betrieb sorgt ein leuchtender, grüner Lichtstreifen am Shield für einen herrlich mysteriösen Flair in der Optik - das sieht, Entschuldigung für die Formulierung - einfach nur geil aus.

Den Geräten beigelegt ist ein Stromkabel für das Shield (welches einen Adapter für britische Steckdose enthält) und ein  Usb-Kabel für den Controller. Der Controller selbst lässt sich am Shield ohne Kabel nutzen - das Kabel ist für die Nutzung am Desktop-PC gedacht. Schade: der Box liegen leider nur sehr sporadische Anleitungen bei. Im Netz und der Mail für die Testpiloten liegt allerdings eine ausführlichere Anleitung bei - die ich zum Glück nicht gebraucht habe. Aber dazu im nächsten Abschnitt mehr.

Insgesamt jedoch ein sehr gelungener Start.

 

Einrichtung:

Die Einrichtung verlief problemlos und sehr intuitiv. Das Shield verbindet man zunächst mit einer Steckdose, wodurch sich das Gerät automatisch anschaltet. Zur Verbindung mit dem Fernseher wird ein HDMI Kabel (zumindest bei älteren TVs) benötigt.

Die restliche Einrichtung erinnert an der Einrichtung eines Smartphones. Das Shield nutzt, wie die meisten Smartphones auch, Android und man erhält die Möglichkeit, über Bluetooth und WLAN das Shield mit dem Google Account des Smartphones (in meinem Fall ein Galaxy S6) zu verbinden. Im Anschluss daran wird ein ca. 1 Gb großes Update heruntergeladen, was aufgrund meiner 10 Mbit DSL Leitung eine Weile gedauert hat. Toll: während des Downloads wurde am Bildschirm links eine tolle Anleitung für den Controller und die Fernbedienung dargestellt, sodass ich nach dem Download sofort ohne Probleme loslegen konnte.

 

Android Gaming:

Nach der Einrichtung, die inklusive Download ca. 45 Minuten in Anspruch genommen hat, habe ich mich zunächst im Playstore nach Apps umgeschaut. Streaming Apps wie Netflix oder AmazonVideo waren schon installiert, sodass ich mich auf die Installation von Games konzentriert habe. Die Auswahl war dabei kleiner als beim Smartphone: denn nicht jede Spiele-App wurde für den Shield-Controller optimiert. FIFA wurde zum Beispiel von mir schmerzlich vermisst. Ich entschied mich daher für Real Racing 3, Rayman und eines FIFA Imitats, wobei ich letztere App aufgrund mangelnder Qualität schnell wieder deinstalliert habe. 

Mit dem Controller ließen sich alle Spiele problemlos steuern. Was mir dabei aufgefallen ist: am Fernseher mit maximalen Details und der Steuerung mit dem Controller erzeugt das Shield ein völlig neues (besseres) Spielgefühl als auf dem Smartphone - super!

Da bei Real Racing 3 die Smartphone-Steuerung allerdings schon hervorragend optimiert wurde und ich die App bereits Hunderte Stunden damit gespielt habe, war ich mit dem Shield-Controller einige Sekunden (!) langsamer als sonst. Trotzdem hatte ich damit mehr Spaß als am Smartphone, da am Fernseher mit maximalen Details und Full HD alles detaillierter aussah und das Fahrgefühl auch mit dem Controller Top war (genauso gut wie bei Forza mit dem XBOX One Controller)

 

So- das war es für heute. Ich werde euch in den nächsten Tagen weitere Updates mit meinen Impressionen liefern. 

Viel Spaß beim weiteren Zocken wünscht euch

THEGENIUS

 

Highlighted
Vielschreiber

Betreff: Nvidia Shield TV: Der Streaming-König!?

Hallo zusammen,

wie versprochen hier der Nachtrag zum Thema Streaming von Mediatheken und Youtube. Für beide Fälle gilt, dass eine 10 Mbit DSL-Leitung ausreichend ist, um flüssig streamen zu können. Bei den Mediatheken war es allerdings so, dass es zu gelegentlichen Rucklern kam, obwohl die Auflösung unter Full HD lag, während bei Youtube ein absolut flüssiges Streaming mit Full-HD möglich war. Der Fehler liegt meiner Einschätzung nach nicht beim Gerät, da ich bereits mit anderen Geräten oder auch beim PC die Erfahrung gemacht habe, dass die Mediatheken schlechter "streamen" als Youtube.

Das Streaming-Erlebnis an sich war einwandfrei. Mittlerweile bevorzuge ich es Youtube-Videos am Shield statt am PC zu schauen, da die Videos im Fernseher einfach besser aussehen und die Verbindung am Shield deutlich schneller als am PC zu sein scheint (Full-HD läuft am Shield problemlos während der PC häufig schon mit mit der reinen HD Auflösung zu kämpfen hat).

Zur 4K-Darstellung kann ich leider nichts beitragen, da ich noch keinen 4K-fähigen Fernseher besitze. Zudem denke ich, dass meine 10 Mbit Leitung auch nicht schnell genug wäre, um solche Videos zu streamen. Aus meiner bisherigen Erfahrung mit dem Gerät gehe ich aber davon aus, dass das Shield damit gut klar kommt, da Nvidia ja konkret damit wirbt, dass die Auflösung vom Shield unterstützt wird - vielleicht hat ja ein anderer Tester unter uns damit Erfahrungen gesammelt.

Zur Bedienung lässt sich sagen, dass sie mit der innovativen Fernbedienung sehr flott von der Hand geht.

Zu Beginn habe ich dabei den Ok-Knopf im Kreis allerdings häufig mit der Sprechertaste verwechselt, zusätzlich habe ich durch leichte Berührungen an der Touchleiste häufig ungewollte Lautstärkeänderungen erzeugt. Das ganze hat sich allerdings schnell als Gewöhnungssache entpuppt - mittlerweile sorgt die Sprachfunktion für viel Spaß beim Bedienen des Geräts. Auch die Regulierung der Lautstärketaste per Touch ist für mich mittlerweile ein Feature geworden, das einen echten Mehrwert für die Bedienung schafft, da sie mit ihr sehr angenehm von statten geht -deutlich angenehmer als mit Lautstärke-Buttons. Zusätzlich wird dadurch dafür gesorgt, dass die Fernbedienung damit ein herrlich minimalistisches Design aufweist.

Toll: auch mit dem Shield-Controller lässt sich durch die Menüs navigieren, wenn auch schlechter als mit der tollen Fernbedienung. Das ganze ist insofern sinnvoll, als dass man, wenn man während dem Spielen Einstellungen am Shield selbst ändern möchte, nicht unbedingt den Controller aus der Hand geben muss. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich das Shield zumindest in puncto Bedienung im obersten Spitzenfeld bewegt - und dort vermutlich sogar ganz vorne.

 

So- das war es wieder für heute. Ich werde euch in den nächsten Tagen weitere Updates mit meinen Impressionen liefern. 

Viel Spaß beim weiteren Zocken und Streamen wünscht euch

THEGENIUS

Vielschreiber

Betreff: Nvidia Shield TV: Der Streaming-König!?

Hallo zusammen,

wie versprochen hier der Nachtrag zum Thema Geforce Now. Im Voraus möchte ich aber erst einmal klar stellen, dass ich Geforce Now noch NICHT abonniert habe, da ich derzeit keinen Zugang zu einer Kreditkarte besitze. Sollte sich dies ändern, werde ich weiteren Content zum Thema liefern.

 

Bedienung:

Ich beginne erst einmal mit der Bedienung: die funktioniert Shield-typisch hervorragend, die Menüs sind sehr übersichtlich und die Navigation geht sowohl mit der Fernbedienung als auch mit dem Controller leicht von der Hand. Zur Nutzung von Geforce Now ist eine allgemeine Registrierung bei Nvidia erforderlich, zur Nutzung des Streaming-Dienst wird zusätzlich ein Geforce-Now Abo hinfällig. Der erste Monat ist dabei gratis, jeder weitere Monat schlägt dagegen mit 9,99 Euro zu Buche, wobei das Abo jederzeit kündbar ist. Schade: als einziges Zahlungsmittel wird derzeit lediglich eine gültige Kreditkarte akzeptiert, was dazu geführt hat, dass ich wie gesagt noch kein Abo abschließen konnte.

Die Möglichkeit, mit dem Google Play Guthaben (das Shield läuft ja mit Android) oder per Überweisung zu zahlen, wären in meinen Augen sehr schön und vor allem sinnvoll gewesen.

 

Spieleangebot:

Als Semi-Hardcore bzw. Casual Gamer muss ich ehrlich zugeben, dass ich vom Angebot der Spiele enttäuscht war. Es werden zwar Blockbuster wie The Witcher 3 (GotY-Edition) oder Batman Arkham Knight angeboten, diese schlagen aber noch einmal mit einem separaten Preis (neben den Abokosten) zu Buche. Immerhin erhält man im Falle eines Kaufes einen GOG bzw. Steam Key, sodass man im Vergleich zum Kauf im Laden keinen Nachteil besitzt und die Spiele auch ohne Geforce Now spielen kann (einen entsprechend leistungsfähigen Heimrechner vorausgesetzt). Trotzdem ist der Aufpreis ärgerlich, vor allem, wenn man die genannten Spiele schon besitzt.

Darüber hinaus gibt es derzeit keine weitere (aktuelle) Blockbuster. Spiele wie Mass Effect Andromeda oder die Assassins Creed Reihe sucht man im Angebot vergeblich, sehr schade. Die anderen, größeren Titel wie Batman Arkham City oder Tomb Raider sind schon mehrere Jahre alt. Das ist vor allem deshalb ärgerlich und seltsam, da Geforce Now auch für Spieler gedacht ist, die keinen leistungsfähigen Heimrechner besitzen - und ältere Spiele wie Batman Arkham City auch auf älteren Budget-Gaming-PCs gut spielbar sind. 

 

Voraussetzungen bzgl. der Geschwindigkeit der Netzwerkverbindung:

Es sollte jedem klar sein, dass das Streamen von Spielen eine sehr potente Netzwerkverbindung voraussetzt. Glücklicherweise bietet die Geforce-Now App bereits eine Art Benchmark, d.h. es lässt sich bereits noch vor Abschluss des Abos klären, ob die eigene Netzwerkverbindung schnell genug für die Nutzung des Streaming-Dienstes ist. Im Falle meiner 10 Mbit Leitung war das bei der Hälfte des Tests NICHT der Fall. Im Falle, dass der Test ergeben hat, dass das Streaming doch möglich ist, wurde mir die Standard HD Auflösung (1280*720) empfohlen. Für Streaming in Full-HD sollte es in meinen Augen daher schon mindestens eine 50 Mbit Leitung sein - eine für den deutschen Markt sehr hohe Voraussetzung.

 

Zwischenfazit:

Mein Zwischenfazit bzgl. Geforce Now fällt durchwachsen aus. Die Idee ist bahnbrechend und die Bedienung funktioniert schon jetzt super. Das kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Spiele-Angebot derzeit noch sehr klein und die Voraussetzungen an die Geschwindigkeit der Netzwerkverbindung in meinen Augen noch zu hoch für den deutschen Markt ist.

Daher denke ich, dass das Shield für anspruchsvollere Spieler noch keine ernsthafte Alternative zur PS4 oder XBOX One darstellt.

Das soll es aber aus Sicht von Nvidia vermutlich auch gar nicht - das Shield ist insgesamt ein

tolles Streaming-Monster (vermutlich das derzeit beste auf dem Markt), das auch solides Streaming von Spielen beherrscht.

 

So- das war es wieder für heute. Ich werde euch in den nächsten Tagen weitere Updates mit meinen Impressionen liefern. Wie gesagt werde ich im Falle eines Abo-Abschlusses weitere Beiträge zum Thema liefern.

 

Viel Spaß beim weiteren Zocken und Streamen wünscht euch

THEGENIUS

Alltagsgenie

Betreff: Nvidia Shield TV: Der Streaming-König!?

Hallo GameZ.de-Community,
auch ich freue mich riesig, das NVIDIA SHIELD testen zu dürfen.
In meinem ersten Post soll sich alles um den Inhalt des Bundles und die Einrichtung des Shields drehen.

Im Lieferumfang enthalten sind folgende Teile:

Natürlich die Shield-Konsole selbst
– ein wirklich schickes Gerät. Klein, flach, leicht mit einer hübschen grünen Beleuchtung.
Über einen Slot für Speicherkarten verfügt das Shield in der 16 GB-Version jedoch im Gegensatz zur Pro-Version mit 500 GB nicht.

shield.jpg
Netzteil mit 2 Aufsätzen (Eurostecker/UK) und Kabel (1,8 m)

USB-Kabel
Zum Aufladen des Controllers

Schnellstartanleitung und Warnhinweise
Eine ausführliche Bedienungsanleitung liegt nicht bei, ist jedoch auf der Homepage des Herstellers einsehbar.

Controller (Kabellos)
Das Design des Controllers ist deutlich an das der XBOX-Gamepads angelehnt. Allerdings sind das Steuerkreuz und der linke Analog-Stick vertauscht, sodass die beiden Sticks sich auf einer Höhe befinden.
Die obere Taste mit dem NVIDIA-Logo aktiviert die Spracheingabe. Das darunter gelegene Touchpad ermöglicht es, mit einem kurzen Fingerwisch die Lautstärke zu regulieren, was sich als ziemlich praktisch erweist.
Anfangs hat mich etwas verwundert, dass das Gerät  über keine Beleuchtung verfügt, somit hat man kein optisches Feedback beim Ein- und Ausschalten oder bei knappem Akkustand.
Das Gamepad ist gut verarbeitet und hat keine störenden Kanten. Das kubistisch anmutende Äußere ist ziemlich schick, doch vermutlich läge es etwas abgerundeter besser in der Hand. Als wirklich störend empfinde ich es aber nicht, einer mehrstündigen Verwendung steht nichts im Wege.
Eine 3,5 mm Klinkenbuchse ermöglicht das Anschließen von Kopfhörern an das Gamepad.
Auch die Akkuleistung scheint hoch zu sein, aber um diese abschließend einschätzen zu können, muss ich das Gerät wohl noch etliche Stunden nutzen.

Fernbedienung
Die Fernbedienung ist flach, liegt gut in der Hand und macht einen hochwertigen Eindruck. Die Unterseite besteht aus Metall, die obere aus Kunststoff.
Auch hier wird per Knopfdruck die Spracheingabe ermöglicht und die Lautstärke mittels Touch geregelt. Diese angenehme Art der Bedienung hat allerdings zur Folge, dass ich gelegentlich unabsichtlich die Lautstärke verstelle. Wie mein Vorposter vermute ich aber, dass es sich dabei nur um eine Frage der Gewöhnung handelt.

Um das Gerät anzuschließen, reicht ein kurzer Blick in die Schnellstartanleitung. Natürlich muss das im Lieferumfang enthaltene Netzteil (welches mit einem Eurostecker-Aufsatz und einem für britische Steckdosen kommt) eingesteckt werden, außerdem verbindet ein HDMI-Kabel (Achtung, nicht mitgeliefert) das Shield mit dem Fernsehgerät, in meinem Fall einem Telefunken Full-HD-Modell.
Anschließend muss man lediglich den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen, was keine größeren Probleme bereiten dürfte.
Da das Shield über einen eingebauten Chromecast verfügt, muss auch dieser eingerichtet werden. Wie beim eigenständigen Chromecast funktioniert das mittels einer PIN, die auf dem Fernsehbildschirm angezeigt wird und ins Telefon eingegeben werden muss.

Zudem ist ein Google-Account notwendig, um das Shield nutzen zu können. Dabei ist es möglich, das Passwort direkt am Shield einzugeben oder sich bequem via Handy oder Tablet in eine der unterstützen Apps einzuloggen.

Betriebssystem des Shield ist Android N mit einer sehr ansprechenden und einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche. Einige Apps wie youtube und netflix sind bereits vorinstalliert.

Vielschreiber

Betreff: Nvidia Shield TV: Der Streaming-König!?

Hallo zusammen,

hier der nächste Beitrag zum restlichen Streaming. Ich beziehe mich dabei in erster Linie auf die Nutzung von Netflix.

Der Beitrag wird diesmal etwas kürzer sein, da meine Erfahrung sich ziemlich mit dem deckt, was ich mit dem Streamen der Mediatheken erlebt habe.

 

Bedienung:

Die Bedienung geht auch bei der Nutzung von Netflix sehr leicht von der Hand. An die Fernbedienung habe ich mich mittlerweile endgültig gewöhnt, ungewollte Eingaben gibt es zum Glück praktisch nicht mehr. Die Benutzeroberfläche entspricht praktisch dem der Mobil- oder Desktop-Variante und ist Netflix-typisch sehr übersichtlich. Obwohl ich auf dem Shield zum ersten mal Netflix genutzt habe, habe ich mich in der Nutzung sehr schnell zurecht gefunden.

 

Streaming-Qualität:

Zur Streaming-Qualität lässt sich sagen, dass sie auf dem Shield ausgezeichnet ist. "Trotz" einer 10 Mbit langsamen DSL-Leitung hat es das Shield geschafft, die Folgen in Full-HD nicht nur schnell zu laden, sondern auch ruckelfrei darzustellen. Das ganze funktioniert auf dem PC deutlich schlechter!

 

Als Netflix-Fazit lässt sich festhalten, dass sich das Shield auch hier den Namen als "Streaming-Monster" alle Ehre macht. Die Verbindung scheint trotz der Nutzung von WLAN ausgezeichnet zu sein und die Bedienung ist wie immer konkurrenzlos.

Die Frage, ob sich das Shield den Namen als "Streaming-König" verdient hat, lässt sich somit klar mit "Ja" beantworten.

Sollte dagegen auch Geforce Now auf dem Gerät problemlos funktionieren, würde ich dem Gerät sogar, ohne zu zögern, den Titel  "Streaming-Kaiser" geben.

 

So- das war es wieder für heute. Ich werde euch in den nächsten Tagen weitere Updates mit meinen Impressionen liefern. Wie gesagt werde ich im Falle eines Abo-Abschlusses Beiträge zu Geforce Now nachtragen. Dann wird sich zeigen, ob das Shield nicht nur den Titel des Streaming-Königs, sondern auch den des Streaming-Kaisers verdient hat. 

 

Viel Spaß beim weiteren Zocken und Streamen wünscht euch

THEGENIUS

Alltagsgenie

NVIDIA SHIELD TV - Teil 1

[ Bearbeitet ]

Hallo liebe Community,

 

vor etwas mehr als einer Woche habe auch ich das Nvidia SHIELD TV zum Testen erhalten. Ich war/bin berufsmäßig viel unterwegs und stelle euch nun Teil 1 meines Testberichts vor. Dieser erste Teil beschreibt den Lieferumfang, eine Beschreibung der Einzelteile und die Einrichtung meines neuen elektrischen Haustiers. Viel Spaß!

 

 


Lieferumfang:

 

  • Nvidia SHIELD
  • Fernbedienung (kabellos)
  • Gamepad/Controller (kabellos)
  • USB-Kabel (Zum Aufladen des Controllers)
  • Kurzanleitung + Warnhinweise
  • Netzteil (2 Aufsätze für europäische + englische Steckdosenformate)

 

 

Impressionen + Details:

 

Die SHIELD-Konsole glänzt mir direkt beim Öffnen des stabilen Kartons entgegen. Sie ist sehr klein (21 x 13 x 2,5 cm) und passt damit auch wunderbar in Taschen und kleine Rucksäcke. Insgesamt finden wir 2 USB-Anschlüsse, einen HDMI-Anschluss, einen Ethernet-Anschluss und natürlich den Eingang für das externe Netzteil. Ein Micro-SD Steckplatz bleibt der größeren Nvidia SHIELD PRO vorenthalten, diese hat mit 500 GB Speicher auch mehr Platz als unser 16-GB-SSD Modell. Eine solche Solid-State-Drive ist wesentlich schneller und gibt dank keinerlei beweglicher Teile im Inneren keinen Laut von sich, weshalb ich unser Modell klar bevorzuge. An Bord der Shield finden wir ebenso einen WLAN-Chip für kabelloses Streamen.

 

Ebenfalls in der Box liegt ein Beipackzettel mit Warnhinweisen, sollte natürlich jeder mal gesehen haben. Eine präzise Bedienungsanleitung ist nicht dabei, welche das Gerät allerdings nicht benötigt. Plug and Play würde ich sagen, das kann wirklich jeder.

 

Der mitgeliferte Controller gefällt mir insgesamt eher weniger. Das kantige Design wirkt auf mich nicht wirklich schick, über Geschmack lässt sich aber bekanntlich nicht streiten. Das muss hier gar nicht weiter debattiert werden, denn schlussendlich sind es Haptik und Ergonomie, welche beim Bespielen zufriedenstellen sollen. Das Layout der Buttons ist identisch zum Dualshock 4, beide Analog-Sticks sind also mittig nebeneinander positioniert. Der Druckpunkt der Knöpfe, welche wie beim XBOX-Controller beschriftet sind, ist etwas kurz - Das liegt aber sicher an meinen Mutantenhänden. Ein dicker Pluspunkt an dieser Stelle ist aber noch der Nvidia-Knopf für die Sprachsteuerung und die integrierte Lautstärkeregelung. Ein ganz leichtes Wischen mit dem Finger reicht schon aus um die Lautstärke einzustellen. Beleuchtet ist der Controller nicht, sein voller Akku hält aber leicht um ein Spiel wie Tomb Raider komplett durchzuspielen. Auf eine Ladestand-Anzeige wurde hier ebenso verzichtet. Wer gerne mit Kopfhörern spielt, kann diese direkt an der Unterseite des Controllers anschließen.

 

Die Fernbedienung ist ein Traum. Sie hat zwar leider nur die wichtigsten Knöpfe (Navigation, Zurück, Home, Sprachsteuerung) Ich hätte mir hier einen Ziffernblock gewünscht, wenn man das Gerät in Kombination mit TV-Apps wie TVSpielfilm benutzt. Allerdings ist sie wunderbar handlich, flach und hochwertig verarbeitet. Die Lautstärkeregelung findet ebenfalls über einen simplen Fingerwisch statt, ich liebe diese Funktion einfach. Beim Ablegen und wieder Aufnehmen kommt es zwar vor, dass man versehentlich etwas verstellt, das legt sich jedoch nach etwas Eingewöhnung.

 

 

Anschluss + Einrichtung

 

Das Anschließen kriegt jeder hin, das Netzteil mit dem richtigen Aufsatz angesteckt und das NICHT im Lieferumfang enthaltene HDMI-Kabel mit dem Monitor verbinden. Die Fernbedienung und der Controller funktionieren auf Anhieb, ein stundenlanges Vorladen ist also nicht notwendig. Geladen wird der Controller dann mit dem mitgelieferten USB-Kabel, welches sich u. A. durch den grünen Aufdruck von all euren anderen Kabeln unterscheiden lässt. Obwohl die CPU des Geräts aktiv durch einen kleinen Lüfter gekühlt wird, bleibt dieses im Betrieb durchgehend lautlos. Die grüne LED an der Oberseite leuchtet auf, der Monitor wechselt automatisch zum passenden HDMI-Eingang und mittels der Fernbedienung kann es direkt losgehen. Wie bei neuen Geräten üblich trägt man zuerst relevante Konten ein. Hier wünsche ich mir erneut den Ziffernblock, welcher die Eingabe von kryptischen Passwörtern erheblich beschleunigen würde. Zum Glück gibt es Apps auf unseren Smartphones, die diesen Schritt erleichtern. Die Einrichtung verlief dank integriertem Chromecast insgesamt kinderleicht und schnell. Nach Fertigstellung aller Updates, welche für Fernbedienung und Controller direkt heruntergeladen wurden, ist das Gerät bereit für den Test.

 

 

Im nächsten Teil berichte ich über den Einsatz des Geräts im Alltag, auf Reisen und im Arbeitsumfeld. Zudem gehe auf das kleine Highlight - Nvidia Games - ein.

 

Bis bald!

Alltagsgenie

Betreff: Nvidia Shield TV: Der Streaming-König!?

[ Bearbeitet ]

Auch ich gehöre zu den ausgewählten 10 Testern und möchte hier meine Erfahrungen mitteilen.

Da ich noch nie einen Blog geschrieben habe, versuche ich einfach nach der zeitlichen Logik vorzugehen.

Der erste Punkt wird das Auspacken, bzw. Unboxing sein, als zweiten Punkt die Einrichtung des Gerätes und als letztes die Funktionen.

Am Ende werde ich versuchen die Vor- und Nachteile, bzw. positiven und negativen Aspekte des Gerätes zu beschreiben. Da das Shield allerdings sehr viele Funktionen hat und viel auch vom eigenen PC abhängig ist, dauert es wohl etwas länger, alles genau zu testen.

Über die 4k Möglichkeiten kann ich leider nichts schreiben, da mir ein entsprechendes TV-Gerät dazu fehlt. Aber ich denke, die große Masse hat auch noch einen Full HD Schirm.

 

Punkt 1 Auspacken/Unboxing und Lieferumfang:

 

Die Verpackung ist schlicht gehalten, aber dennoch hochwertig und vom Platz gut gelöst.

 

Verpackung

Nach dem Öffnen des Deckels:

 

 

Der Lieferumfang besteht aus dem Nvidia Shield, einem Controller, einer Fernbedienung, einem USB Kabel, einem Netzteil, zwei Anleitungen und einem Stromstecker mit Adapter:

 

Punkt 2 Anschluss und Einrichtung bzw. Installation:

 

Das Anschließen erklärt sich im Prinzip selbst, da man ja nichts falsch machen kann. Dafür wird eigentlich auch keine Anleitung benötigt. Man verbindet das Gerät mit dem Netzteil und dem Stromstecker. Mit einem HDMI Kabel (nicht im Lieferumfang enthalten) verbindet man das Shield mit dem Fernseher. Fürs Internet hat man jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder man verbindet das Gerät mit dem heimischen Wlan Netz oder per Lan Kabel direkt mit dem Router. Da ich in meiner Wohnung überall Kabel verlegt habe, habe ich die Wlan Funktion erst mal nicht getestet und das Shield direkt mit einem Kabel verbunden. Es gibt auch zwei USB Anschlüsse, um Maus und Tastatur anzuschließen, oder darüber den Controller mit dem beigelegten Kabel zu laden.

In meinem Fall musste das auch direkt passieren, da der Akku des Controllers leer war.

So sieht das dann am Ende aus. Nicht ganz optimal ist, dass das Gerät etwas zu leicht ist. Wenn alle Kabel dran sind und nicht gerade nach hinten weg laufen, wird das Shield leicht angehoben. Da muss man sich einfach überlegen, wo man das Shield positionieren möchte.

 

Wenn man das Gerät einschaltet und ein Bild hat, wird man im Prinzip schon Schritt für Schritt durch die Erstinstallation bzw. Einrichtung geführt. Auch das ist selbsterklärend.

 

 

Als erstes wählt man hier die Sprache aus:

 

Durch den eingebauten Google Chromcast wird man nach seinem Googlekonto gefragt. Ich habe in dem Fall das selbe benutzt, wie auf meinem Handy. Das macht auch Sinn, da man dann auch im Playstore seine Apps leichter finden kann. Außerdem ist man dann im Prinzip schon direkt vernetzt.

Nach dem man alles eingerichtet hat, verbindet man sich auch noch mit seinem Nvidia Konto. Da ist es wichtig, das selbe Konto wie auf dem PC zu nutzen. Ansonsten kann man seine Spiele nicht auf den TV streamen. Und darum ging es mir hauptsächlich. Trotz einer X-Box One habe ich mehrere Spiele für den PC, die man eventuell auch mal auf dem Beamer spielen möchte.

Ist man damit fertig, will das Shield Updates fürs Gerät selbst, den Controller und die Fernbedienung. Das kennt man ja bereits von anderen Geräten, wie seinem Fön, der Kaffeemaschine oder der Zahnbürste.

 

Die Einrichtung geht im Prinzip sehr schnell, wir haben 15 Minuten benötigt, da ich noch meine Passwörter für Google und Nvidia suchen musste.

Wenn dann das Gerät startet hat man folgendes Menü:

 

Das wäre es erst mal, da ich noch etwas testen muss. Der letzte Punkt folgt...

 

So hier kommt der zweite Teil meiner Erfahrungen, bzw. Testphase. Da das Gerät einfach zu umfangreich ist, bzw. zu viele Funktionen hat, wird das wahrscheinlich nie vollständig sein. Aber ich werde hier öfter mal aktualisieren.

 

Punkt 3 Die Funktionen:

 

Als erste habe ich natürlich getestet, ob das Streamen meiner PC-Spiele auf den TV funktioniert. Also Controller bereit gelegt und über das Auswahlmenü auf Games gegangen. Es wurden alle Spiele angezeigt, die auch Nvidia Geforce Experience auf dem PC anzeigt. Allerdings ist die Liste nicht ganz vollständig. Normalerweise sollte nach auswählen des Spiels auf dem Nvidia Shield das Spiel auch gestartet werden.

Es war allerdings auffällig, dass die meisten Spiele ja nicht direkt starten, sondern meist noch eine Anmeldung benötigen, z.B. bei Blizzard, Uplay, Steam usw.

Wenn man Glück hatte ging das Anmeldefenster auf und man sollte dann seinen Namen und Passwort bestätigen. Das Problem ist aber, dass dann zwar der Desktop gespiegelt wurde, aber man keinen Mousepfeil gesehen hat. Wenn man jetzt mit dem rechten Stick des Controllers, der ja als Maus funktionieren sollte, versucht eine Auswahl zu treffen, muss man das blind machen.

Ist man in der richtigen Richtung sieht man das die Desktopverknüpfungen markiert werden und man die auswählen kann. Fenster im Vordergrund werden aber ignoriert. Also musste ich das Spiel entweder im Geforce Experience manuel hinzufügen oder aber das Spiel direkt am PC starten.

Dann wurde aber auch perfekt gestreamt. Der Controller hat keine spürbare Verzögerung, die Auflösung ist perfekt und es ruckelt nichts. Ein wirklich großartiges Spielerlebnis. Eventuell sollte ich den Nvidia Treiber mal neue installieren, bzw. auch die Software.

Im Internet wurde ich nicht fündig, warum die Maus nicht funktioniert. Selbst wenn ich direkt eine am Gerät anschließe.

Aber wie gesagt, das Spielen über Stream funktioniert perfekt. Und darum geht es ja. Egal ob ich jetzt extra einmal ins andere Zimmer laufen muss um am PC zu starten.

 

Der nächste wichtige Punkt ist das Streamen von Filmen oder auch Videos, die man auf dem NAS gespeichert hat. Ich habe ein Synologie NAS System mit meinen Medien im Arbeitszimmer und alles über LAN mit dem Wohnzimmer verkabelt. Bisher habe ich über mein Heimkinosystem geschaut. Das funktioniert über DLNA prima. Allerdings wollte ich das ja auf dem Shield testen.

Also den VLC Player aus dem Playstore installiert und nach meinen Dateien gesucht. Das klappte innerhalb von 5 Minuten sehr gut. Der VLC spielt die Dateien sehr gut ab, allerdings hatte ich bein einem Film das gefühl, dass es immer nach ein paar Sekunden einen kurzen Ruckler gibt. Das wäre nicht schlimm, aber ich bin da empfindlich. Also eine App fürs NAS gesucht. DS Video heißt die. Dort sieht man seine Serien und Filme sogar mit Cover. Voraussetzung ist, dass man einen Videoplayer auf dem NAS installiert. Der sucht dann die Cover wohl aus dem Netz und geht nach den Namen. Das heißt das man bei manchen Dateien, die z.B. nur mit 1 nummeriert oder benannt sind, die falschen Bilder angezeigt bekommt. Aber auch das macht nichts. Einfach nach Ordner sortierten.

Die Qualität des Streams ist einwandfrei. Alles wird ruckelfrei mit 5.1 Ton wieder gegeben. Das macht richtig Spaß.

 

Also gleich weiter getestet und mal die Amazon App ausprobiert. Da ich ein Prime Abo habe, ist auch das sinnvoll. Bisher konnte das nur meine Xbox. Und die immer laufen zu lassen wenn man schnell was schauen will, ist nicht wirklich vorteilhaft.

Die Amazon App erklärt sich von selbst und läuft bis auf einen Absturz sehr stabil. Die Filme werden schnell und sofort in Full HD Auflösung abgespielt.

 

Ich habe mir dann die WWE Network App aus dem Playstore geladen. Auch diese funktioniert sehr gut und auch auf Deutsch. Auch hier wird alles binnen Sekunden abgespielt.

 

Das Spielen einiger Apps mit dem Controller muss ich noch testen. Und ich habe noch keine Möglichkeit für Sky gefunden. Aber eventuell kommt auch hier noch was nach.

 

Alles in allem ist das Nvidia Shield ein sehr gutes Gerät wenn auch nicht perfekt. Aber man muss schon eine Weile mit den Funkionen spielen um wirklich alle Möglichkeiten zu entdecken.

 

Das einzig nervige ist, dass es wohl keinen Ausschalter gibt, um das Gerät komplett still zu legen. Da ich einen HDMI Adapter für zwei Eingänge dazwischen habe, der am Strom hängt, schaltet sich das Shield manchmal automisch mit dem AV Receiver ein. Aber da ist ein Umstecken kein Problem.

 

Hier möchte ich nochmals die Vorteile und Nachteile aufzählen:

 

Vorteile:

- Klein, stabil, gut bedienbar, schnell

- Das System ist gut durchdacht und übersichtlich

- Keine überladenen Menüs oder Einstellmöglichkeiten

- Sehr gute Internetverbindung

- Sehr viele Funktionen

- Streaming funktioniert super, egal aus welcher Quelle

 

Nachteile:

- Nicht komplett abschaltbar, nur über das Menü

- gewöhnungsbedürftige Fernbedienung und Controller aufgrund der Touch Funktionen

- Es werden nicht alle Spiele angezeigt, bzw. von allein gestartet

- Preis etwas hoch

- etwas wenig Speicher und kein SD Karten Slot

 

Fazit:

 

Wenn ich zu viel Geld hätte, würde ich mir überlegen so ein Gerät zu kaufen, um damit einfach zwei andere zu ersetzen. PC-Spieler ohne Game Konsole kommen voll auf ihre Kosten.

Konsolenspieler, die auch noch ein anderes Gerät für ihre Streaming Apps haben, sind die falsche Zielgruppe.

Man sollte sich vorher gut überlegen, ob man relativ viel Geld dafür ausgeben möchte.

Ich persönlich bin sehr zufrieden und natürlich froh, die Möglichkeit bekommen zu haben, das Gerät zu testen.

 

 

 

Vielschreiber

Betreff: Nvidia Shield TV: Der Streaming-König!?

Liebe Community,

 

auch ich habe mich sehr gefreut, zu den Shield-Testern zählen zu dürfen und habe die kleine aber feine Box bereits ausführlich getestet. Hier nun meine ersten Eindrücke. In den kommenden Tage werde ich mich noch detaillierter zu einzelnen Themenbereichen äußern. Wenn ihr etwas Bestimmtes wissen oder getestet haben wollt, lasst es mich wissen!

 

Das Nvidia Shield TV wird in einem kleinen weißen Karton geliefert. Zum Umfang zählen neben der Box selbst eine Fernbedienung, der Controller und das Netzteil samt Kabel. Zwar gibt es einen Netz-Adapter sowohl für die EU als auch UK, es liegt aber kein HDMI-Kabel bei. Das finde ich schon etwas schwach... bei einem Ladenpreis von ca. 200 Euro erwarte ich, dass alles Nötige zum Lieferumfang gehört, damit ich zu Hause direkt loslegen kann.

 

Der erste Eindruck beim Auspacken ist aber richtig gut! Alle Teile fühlen sich hochwertig an und sind gut verarbeitet. Kein Plastik-Schrott. Die Shield-Box ist kleiner als erwartet, was ich aber als sehr angenehm empfinde. In einem modernen Wohnzimmer stehen ja ohnehin schon genug Receiver, TV-Boxen etc. herum :-) Auch der Controller liegt gut in der Hand (das sage ich als passionierter PS4-Gamer!)

 

Die Verkabelung und Ersteinrichtung ist kinderleicht, man kann hier eigentlich keinen Fehler machen. Wer über ein Andoid-Smartphone verfügt und bereits ein Google-Konto hat, erledigt die ersten Schritte in wenigen Minuten und kann direkt loslegen und sich die Shield TV-Box nach seinen Vorstellungen einrichten. Es wurde auch gleich ein Update für die Fernbedienung und den Controller gefunden, die schnell heruntergeladen und installiert waren.

 

Zu den einzelnen Funktionen des Nvidia Shield TV und meiner Einschätzung dazu erfahrt ihr im nächsten Blogeintrag mehr. Der erste Eindruck ist auf jeden Fall schon sehr positiv

Alltagsgenie

Betreff: Nvidia Shield TV: Der Streaming-König!?

In diesem Blogpost möchte ich zum wohl interessantesten Punkt kommen – dem Gaming.

Es gibt drei verschiedene Arten, Spiele auf dem Shield zu spielen:


- als App aus dem Play Store

Diese Variante funktioniert so, wie man es vom Android-Tablet oder –Smartphone kennt. Die Auswahl an Spielen ist etwas beschränkter, da nicht alle für die Benutzung mit Gamepad bzw. auf dem Fernseher ausgerichtet sind.
Hier bin ich über kleinere Fehler gestolpert, ein Spiel schloss sich ab und zu einfach, ein anderes startet manchmal nicht und der Bildschirm bleibt schwarz. Loslegen kann ich dann erst, wenn ich in den Shield-Einstellungen den Cache des Spiels lösche.  Vielleicht sind diese Spiele noch nicht ganz für Android N optimiert.

 

- Über NVIDIA Games - GeForce Now
GeForce Now ermöglicht es, über Streaming Spiele zu nutzen, die auf NVIDIA-Servern berechnet werden. Deswegen ist natürlich eine entsprechend leistungsfähige Internetverbindung vonnöten (NVIDIA empfiehlt mindestens 12 Mbps).
Dafür muss ein Abo abgeschlossen werden, welches 9,99 € monatlich kostet. Enthalten ist die kostenfreie Nutzung einiger Spiele, etliche müssen aber zusätzlich erworben werden. Beim Kauf erhält man teilweise zusätzlich einen Code, der auch die Nutzung am PC ermöglicht.
Die Auswahl ist recht mager, es sollen wohl aber regelmäßig Spiele hinzugefügt werden.
Preislich sind die Spiele in etwa auf Steam-Niveau.

 

- über NVIDIA Games als Gamestream vom PC
Wer über eine Geforce GTX-Grafikkarte verfügt, kann seine Spiele vom PC auf das Shield streamen. Unterstützt werden die GTX 650 und höher, ich habe eine 960 verbaut.
 Voraussetzung dafür ist die Installation des Programms GeForce Experience auf dem PC.
Anschließend können Spiele, welche auf dem PC installiert sind, via Stream auf dem Shield gespielt werden.
Dabei ist zu beachten, dass der aktuelle Bildschirm übertragen wird, das heißt, es ist nicht möglich, das Spiel am PC zu minimieren und im Hintergrund laufen zu lassen, während eine zweite Person den Rechner für andere Dinge nutzt.
Anfangs liefen sämtliche Spiele nur sehr ruckelnd, was ich aber größtenteils beheben konnte, indem ich Shield und Router per Kabel verband. Nun laufen fast alle Spiele sehr flüssig (Fallout 4 oder Witcher 3 z.B. nicht, obwohl sie am PC selbstverständlich einwandfrei funktionieren). Das würde ich auf meinen Router schieben, NVIDIA gibt als Mindestvoraussetzung übrigens einen mit 5GHz 802.11ac an.

 

 

Im Anlegen mehrerer Spieler- oder Benutzerprofile zeigte sich für mich der bisher größte Schwachpunkt. Möchte man die Konsole mit Freunden oder der Familie teilen, fällt auf, dass nur ein einziges NVIDIA-Konto eingerichtet werden kann, somit müssen verschiedene Benutzer sich in der jeweiligen App an- und abmelden.
Besonders macht sich das natürlich bei den Spielen aus dem Play Store bemerkbar. Zwar können mehrere Google-Konten auf dem Shield gespeichert werden, zwischen denen ein Wechsel grundsätzlich möglich ist (etwa unter Play Musik).
Mehrere Personen können dasselbe Spiel aber nicht unabhängig voneinander nutzen, es sei denn, es unterstützt das Anlegen mehrerer Spielstände (was bei Play Store Apps ja oft nicht der Fall ist)