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Samsung C24FG70: Curved und Gaming – Geht das?

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Samsung C24FG70: Curved und Gaming – Geht das?

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Samsung ist bekannt für sehr gute Curved-TVs und Top-Gaming-Monitore. Der neue C24FG70 verspricht ein gebogenes Display mit einem Top-Spielerlebnis zu paaren. Ob das dem koreanischen Hersteller gelungen ist, wollen wir über unsere Testblogger von www.gamez.de prüfen lassen. Fünf Tester werden den Bildschirm an PC und Konsole ausprobieren. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Blogs und Tests.

7 ANTWORTEN
Vielschreiber

Betreff: Samsung C24FG70: Curved und Gaming – Geht das?

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Curved und Gaming - Geht das? (Teil 1/2)
Erster Eindruck des neuen Gaming Monitors aus dem Hause Samsung - C24FG70FQU


Inhaltsverzeichnis:

1.) Vorwort
2.) Schnellübersicht
3.) Testsetup und verwendete Hardware
4.) Lieferumfang und Verpackung
5.) Design
6.) Verarbeitung
7.) Bedienung
8.) Visuelles Erlebnis
9.) Preis- /Leistung + Fazit des ersten Eindrucks


1.) Vorwort

Zuallererst möchte ich mich recht herzlich bei GameZ.de und Samsung bedanken, die es mir ermöglichen, den Samsung Gaming Monitor C24FG70 zu testen. Herzlichen Dank dafür!
Etwas zu meiner Person; ich bin ein 18 Jahre junger Abiturient mit Liebe zur Technik, und bearbeite seit einiger Zeit hobbymäßig Fotos, und benutze dazu auch hochwertige IPS-Displays, um für hohe Farbgenauigkeit zu sorgen. Daher kenne ich mich ein wenig mit den verschiedenen Panels und deren Vorzügen und Nachteilen aus. Allerdings bin ich auch leidenschaftlicher Spieler, vor allem CS:GO steht bei mir hoch im Kurs. Bisher konnte ich noch keinen Einblick auf die Welt der 144Hz Monitore erlangen, was sich jetzt jedoch ändert, dank GameZ.de!
Ob Samsung mich mit seinem neuen Monitor mal wieder überzeugen konnte, erfahrt Ihr im ersten Eindruck. Langzeitberichte und Weiteres kommen in der Zukunft.


2.) Schnellübersicht

Für all diejenigen, die keine Lust haben den ganzen Kram zu lesen – hier eine Übersicht der Ergebnisse vom ersten Eindruck.

Pro:
- Knallige Farben
- Extrem hoher Kontrast
- Sehr gute Schwarzwerte
- 144Hz
- Freesync
- Niedrige Latenzen und Reaktionszeiten
- Gutes OSD, viele Einstellmöglichkeiten
- VESA Mount
- 3 Speicherbare Profile

Kontra:
- Tonwertabrisse
- Hoher Preis für 1920x1080
- Led nicht statisch "Ein" einstellbar
- Integrierte Soundkarte unbrauchbar

Neutral:
- Monitorarm ist sehr gut durchdacht, Fuß nimmt aber viel Platz auf dem Tisch ein
- Anfängliche Probleme + Pixelfehler -> Schlechte Qualitätskontrolle?
- 24 Monate Herstellergarantie



3.) Testsetup und verwendete Hardware

Getestet wird der Monitor mit folgender Hardware:

IMG_2260(1).jpg
- Mainboard: AsRock Z170
- CPU: Intel Core i5 6600k @4.6 Ghz
- RAM: 8GB Corsair Vengeance LPX DDR4 @3200 MHz
- Grafikkarte: Sapphire r9 290 / EVGA GTX 970 FTW / EVGA GTX 1070 FTW
- Speicher: 256GB Samsung PM961 NVMe
   500GB Samsung 850 Evo

Die ganzen Spiele und Programme erspare euch an dieser Stelle einfach mal.



4.) Lieferumfang und Verpackung

Der Monitor kommt sehr gut verpackt in einer ca. 40x68x31 cm großen Box.
Sie enthält:
- 1x Samsung C24FG70 Monitor
- 1x Samsung C24FG70 Standfuß
- 1x AC/DC Adapter inkl. Adapter für EU-Stecker
- 1x Gebrauchsanweisung in Form einer CD
- 1x Displayport-Kabel
- 1x HDMI-Kabel
- 1x VESA Mount Adapter
- 1x Color Calibration Report (Farbkalibrierungsbericht)
- 1x Infoblatt über generelle Spezifikationen
- 1x Quick Setup Guide (Anleitung zum Aufbau des Monitors)
- 1x Warranty Card (Garantiebescheinigung)
IMG_2111.JPG

 


5.) Design

Das Design ist recht schlicht und einfach, was mir sehr gefällt.
Der Monitor und dessen Fuß sind in einheitlichem Schwarz gehalten, lediglich die Logoaufschrift und die Markierungen für Profile (dazu später mehr) sind in dezentem Silber aufgedruckt.
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Schaut man den Monitor von der Seite an, fällt der graue Plastikstreifen auf, der eine ähnliche Textur wie gebürstetes Aluminium aufweist, zum Glück aber keines ist, denn das würde den Monitor nur unnötig schwer machen.

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Von hinten gibt es nicht viel zu sehen, außer die Befestigung des Standfußes, und die Anschlussmöglichkeiten.
Power, 2x HDMI, 1x Displayport, 1x 3,5mm Service Buchse, 1x 3,5mm Audio Buchse.
Die Service Buchse ist für den Verbraucher von keiner Bedeutung, sie ist nur für die Techniker vom Service bestimmt.
Außerdem sitzt hinten noch der Steuerknüppel für das OSD des Monitors.
IMG_2125.JPG

Die Unterseite des Monitors weist eine riesige LED Fläche, welches blau-weißes Licht direkt nach unten streut, wenn man die Funktion im OSD aktiviert, und die drei Knöpfe für Profile.
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Die LEDs können im OSD in einem von drei Modi eingestellt werden, nämlich Aus, Blinken und Interaktiv.
Aus erklärt sich von selber, Blinken gleicht eher dem typischen Atemeffekt, und bei Interaktiv synchronisiert sich mit dem Sound, und gibt Lichtsignale, sobald irgendetwas eben Lärm macht. Ist bei Shootern ganz lustig, da sie aufblitzt wenn geschossen wird, sonst aber eher nervig. Was hierbei negativ zu bemerken ist, dass dieses "Feature" nur funktioniert, wenn die Audio-Buchse am Monitor benutzt wird, welche aber leider grottig ist. Grundrauschen, keine klaren Sounds, nicht unbedingt schön für CS:GO Spieler, denn das Rauschen kann, vor allem bei erhöhter Reaktionsgeschwindigkeit, so laut sein, dass die Schritte von Gegnern unhörbar werden.
Und ich verstehe nicht, warum die Option Ein nicht eingeführt wurde, da die LED eine sehr schöne Ambientbeleuchtung abgibt. Es wäre so einfach gewesen das mit einzuprogrammieren.

Nun zum Standfuß.
Dieser ist aus halbwegs akzeptablem Plastik gemacht, und ist meiner Meinung nach zwar ziemlich groß, aber genial. Es ist so schön einfach den Monitor hoch und runter zu bewegen, ohne irgendwelche Hebel oder sonstiges betätigen zu müssen. Allerdings bewegt der Monitor sich dabei nicht nur auf der Z, sondern auch auf der Y-Achse, was vielleicht störend sein kann.
Mir persönlich war der Standfuß einfach viel zu groß, weswegen ich den Monitor kurzerhand an meinen Monitorarm geschraubt habe.
Dieser Vorgang ist super beschrieben, und auch super einfach.
Wer dabei Hilfe braucht, kann mich gerne kontaktieren, habe den Prozess dokumentiert. Smiley (fröhlich)

Gleich geht es weiter mit Teil 2 meines ersten Eindrucks. Smiley (fröhlich)


Vielschreiber

Betreff: Samsung C24FG70: Curved und Gaming – Geht das?

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Curved und Gaming - Geht das? (Teil 2/2)
Erster Eindruck des neuen Gaming Monitors aus dem Hause Samsung - C24FG70FQU

Und weiter geht's mit Teil 2! 

6.) Verarbeitung
Über die Verarbeitung lässt sich streiten. Zum einen ist alles sehr schön leicht, zum anderen fühlt sich besonders der Standfuß irgendwie billig an. Bei einem 24 Zoll Monitor mit Full HD Auflösung in der Preisklasse sollte das eigentlich nicht passieren, allerdings ist es auch nicht immer leicht, die perfekte Balance zwischen Gewicht und Qualität zu finden. Und irgendwo ist es auch eine persönliche Preferenz.

Aber etwas Anderes sollte wirklich auf gar keinen Fall passieren. Anscheinend ist Samsungs Qualitätskontrolle auch nicht mehr das, was es mal war.
Mein Exemplar hat mir von Anfang an einige Probleme bereitet. Nicht vom Aufbau und Installation her, sondern vom Bild selber. Der erste Versuch ihn anzuschließen, resultierte in einem sehr unschönem Bild.
IMG_2123.JPG

Das war bei Verbindung über das mitgelieferte Displayport Kabel, also tauschte ich das Kabel aus. Immer noch derselbe Effekt, also tauschte ich die Grafikkarte aus. Sowohl bei meiner R9 290 als auch bei meiner GTX 970 trat derselbe Effekt auf. Über HDMI allerdings lief alles ohne Probleme, weswegen ich meinte, der DP-Port am Monitor wäre defekt.
Ein letzter Versuch, den Monitor über Displayport anzuschließen zeigte, dass die Streifen auf dem Bildschirm langsam aber sicher verschwanden, je länger der Monitor lief. Nach etwa 3 Minuten waren sie komplett weg. Mittlerweile trat das Problem nur einmal wieder auf, als der Monitor knapp 22 Stunden unbenutzt stand, und dann angemacht wurde.
Das ist aber leider nicht das einzige unschöne Manko an meinem Modell. Es weist zahrleiche Pixelfehler und 2 Stellen auf, an denen es so aussieht, als wäre Dreck unter der Scheibe. Ich habe wahrscheinlich nur ein Montagsmodell erwischt, weil ich nicht glaube, dass das Standard ist, bei einem so teuren Monitor.
Was mir ansonsten aufgefallen ist, dass wenn die Einstellungen "Reaktionszeit" und "Geringe Eingangsverzögerung" auf "Schnellstens" bzw. "Ein" gestellt sind, ist ein ziemlich deutliches elektrisches Surren vernehmbar, was beim Spielen selber an sich nicht stört, ohne Kopfhörer aber deutlich wahrnehmbar ist. Das lässt sich aber sehr einfach umgehen, indem man Profile speichert und zwischen ihnen hin und her wechselt, je nach Situation.
Ansonsten ist der Monitor recht ordentlich verarbeitet, keine scharfen Kanten, saubere Texturen, mattes Bildschirmfinish und zum Glück keine Klavierlack-Optik. Danke dafür Samsung, in diesem Punkt hast du auf jeden Fall dazu gelernt.

 

 

7.) Bedienung

Aufbau, Installation und Bedienung ist wirklich super. Ich mag den Steuerknüppel auf der Rückseite, er ist sehr gut zu erreichen, und das OSD ist wirklich sehr einfach damit zu bedienen. Man navigiert mit den verschiedenen Richtungen, in die der Knüppel sich kippen lässt, ausgewählt wird etwas mit einem Pressen des Knüppels. Der Monitor wird übrigens auch über den Knüppel ein- und ausgeschaltet, wobei sich das Ausschalten etwas schwierig gestaltet.
Solange der Rechner noch an ist, der Monitor also noch ein Signal kriegt, ist es recht einfach den Monitor auszuschalten, aber Windows nicht.
Sobald der PC heruntergefahren wird, was bei mir sehr schnell geht, und der Monitor kein Signal mehr bekommt, muss man den Knopf für mehrere Sekunden halten, damit der Monitor abgeschaltet wird. Ist machbar, aber auf Dauer etwas nervig.

Was mir immer noch bei Monitoren fehlt, sind Fernbedienungen. Ich habe eine Zeit lang einen Fernseher als Monitor benutzt der auch alle wichtigen Knöpfe am Monitor hatte, aber eine Fernbedienung hat es so ungemein vereinfacht, irgendetwas einzustellen.
Aber der Samsung Monitor hat drei Tasten, die mir das Leben vereinfacht haben.
Es lassen sich 3 Profile speichern und 3 Knöpfen zuweisen, welche direkt links unter der blauen Power-LED sitzen. Sie sind also sehr einfach zu erreichen, und sind, was mir besonders gefällt, keine Touchbuttons, sondern echte Schalter.

Schauen wir uns das wichtigste Bedienelement, das OSD, doch einmal genauer an.
Hervorgerufen wird es durch Pressen des Knüppels. Daraufhin erscheint ein Kreis mit 5 Optionen.
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Es lassen sich die Optionen "Zurück", "Quelle", "Menü", "Augenschonmodus", und "Aus" auswählen.
Über die Funktion "Quelle" lässt sich die Quelle des Signals auswählen, so lässt sich der Monitor an mehrere Geräte gleichzeitig anschließen, zum Beispiel am PC über Displayport und an einer Konsole über HDMI.
Der "Augenschonmodus" aktiviert ein sehr angenehmes Bild für die Augen, mit einem sehr warmen Ton und keinen so knalligen Farben, was besonders in der Nacht recht angenehm ist.
Beim Auswählen der Option "Zurück", verschwindet das OSD wieder.
Kommen wir zum Menü.
Es ist unterteilt in 5 Untermenüs, in welchen sich alles wichtige einstellen lässt.
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Oben werden in 5 Kreisen die wichtigsten Einstellungen, die zurzeit aktiv sind, dargestellt.
Die wichtigsten Menüs sind "Game" und "Bild", denn hier lassen sich die wesentlichen Features wie die Wiederholfrequenz, Reaktionszeit, Freesync, Helligkeit, Kontrast, Schärfe und natürlich Farbe einstellen.
Eine komplette Tour durch das OSD würde zu lange dauern, daher sei an dieser Stelle gesagt: Das OSD ist wirklich sehr übersichtlich, es lassen sich alle wichtigen Einstellungen vornehmen, Profile speichern, und es kann auch in viele verschiedene Sprachen umgestellt werden. Default eingestellt ist Englisch.

 


8.) Visuelles Erlebnis

Samsung hat diesen Monitor mit einer Response Time von 1ms, 144Hz Refresh Rate und einem VA-Panel mit Quantum Dot Display beworben. Klingt alles nach viel Hightech-Gelaber, ist aber recht simpel.
Für die, die es nicht verstehen eine kleine Erklärung der Begriffe.

Die Response Time, zu Deutsch Reaktionszeit, ist die Zeit, die der Monitor braucht um einen Pixel von Grau über Weiß zurück zu Grau zu schalten. Je niedriger dieser Wert, desto besser. Allerdings wurde der Wert hier von Samsung in einer anderen Einheit, nämlich Motion Picture Response Time, kurz: MPRT. Diese Messmethode ist ein wenig Umfangreicher als das reine Grey-to-Grey, beinhaltet diese aber auch.

Die 144Hz Refresh Rate, zu Deutsch Bildwiederholrate, gibt an, wie viele Bilder der Monitor pro Sekunde anzeigen kann, in diesem Fall bis zu 144. Herkömmliche Bildschirme haben meistens eine Wiederholrate von 60Hz, was weniger als die Hälfte ist. Hier gilt, je mehr, desto besser.

Bei dem VA-Panel wird es etwas komplizierter, aber nicht erschrecken, ich gehe nicht auf technische Details ein, die für den Normalsterblichen als Magie gelten.
Die drei häufigsten Panel sind TN, VA und IPS.
Generell kann gesagt werden, dass TN-Panels sehr niedrige Latenzen und hohe Wiederholraten haben, damit also sehr schnell sind, allerdings bieten sie nicht das allerbeste Bild, die Farben sind nicht so satt und Kontraste nicht so ausgeprägt. Außerdem verändern sich die Farben sehr stark, je nach Blickwinkel.
VA-Panel sind das genaue Gegenteil davon. Generell bietet die Vertical Alignment (kurz: VA) Technologie hohe Latenzen, und meist auch nicht so hohe Wiederholraten. Hohe Latenzen und Reaktionszeiten resultieren in Schlierenbildung, was ein nicht so scharfes Bild bei schnellen Bewegungen auf dem Monitor hervorruft. Dafür belohnt diese Technologie seinen Betrachter mit extrem satten Farben und vor allem: extrem hohen Kontrasten und sehr gleichmäßig verteilte Hintergrundbeleuchtung, hinzu kommt der hohe Blickwinkel.
IPS-Panel hingegen bieten ebenfalls ein sehr farbentreues Bild, einen hohen Blickwinkel aber auch relativ niedrige Latenzen und Reaktionszeiten.
Diese Technologie ist zwar teurer, aber für Gamer in jeder Hinsicht besser als ein VA-Panel.
Bis jetzt. Denn jetzt kommt Samsung um die Ecke, und macht der generellen Einteilung einen deftigen Strich durch die Rechnung, mit einer beworbenen Reaktionszeit von 1ms. Das ist weniger, als die meisten IPS-Panel derzeit bieten können. Und das in einem curved Format, mit 144Hz.
Das heißt im Klartext, dass dieses Modell in wirklich jeder Hinsicht den beiden anderen Technologien überlegen oder gleichauf sein sollte, da auch noch die Quantum Dot Technologie verwendet wird.
Für den Konsumenten reicht es zu wissen, dass diese Technologie das Farbspektrum erweitert, also dafür sorgt, dass der Monitor mehr Farben anzeigen kann, und damit eine höhere Farbgenauigkeit hat. In Wirklichkeit ist es etwas komplizierter, aber ist für diesen Bericht eher irrelevant.

Wichtiger ist, dass der Samsung C24FG70FQU auf dem Papier, in jeder Hinsicht überlegen, oder zumindest gleichauf mit IPS- und TN-Displays aus diesem Preissegment sein sollte.
Ob das wirklich so ist, liegt im Auge des Betrachters.
Ich persönlich nutze seit langem einen vorkalibrierten IPS 60Hz Monitor, der die Messlatte schon sehr hoch legt.

Für den Test habe ich meinen Monitor mit dem Samsung C24FG70FQU ausgetauscht, um ihn als primären Monitor bewerten zu können.
Nach allen anfänglichen Problemen war ich schockiert, das erste Mal das Bild des Monitors zu sehen. Positiv schockiert, denn ich hatte nicht erwartet, dass die Farben gleichauf mit meinem IPS-Monitor sind, und der Kontrast das Bild um so viele Längen besser macht.
Zwar hatte der Monitor einen kleinen Grünstich, aber der ließ sich leicht in den Bildoptionen korrigieren. Ich muss sagen, dass ich wirklich sehr begeistert davon bin, dass der Monitor so hohe Kontraste, exzellente Schwarzwerte, niedrige Reaktionszeiten und hohe Wiederholraten vereint. Das Spielerlebnis ist mit 144Hz auf einem ganz neuem Level, die Farben strahlen dem Betrachter wortwörtlich ins Gesicht, kein zerreissendes Bild dank Freesync (welches übrigens hervorragend funktioniert) an keiner Stelle auch nur einen Hauch von Backlightbleeding, einfach herrlich.
Bis mir eine Sache übel aufstieß. Tonwertabrisse. Ich bin vielleicht etwas verwöhnt von meinem 8-Bit IPS-Panel, weswegen mir die Tonwertabrisse im Graubereich sofort auffielen, allerdings sollte so etwas im 400€ Preissegment nicht vorkommen.
Samsung.jpg
Es ist an sich keine dramatische Sache, jedoch sind diese Graustufen vor allem bei der Fotobearbeitung nicht sonderlich willkommen. Man muss aber dazu sagen, dass das Meckern auf hohem Niveau ist, und der Monitor auch nicht zum Fotobearbeiten gedacht ist.

Das war's dann aber auch schon zur Kritik.
Samsung hat es geschafft, ein wirklich schönes Bild mit top Reaktionszeiten und Wiederholraten zu verknüpfen, und das alles in einem immersiven Curved-Format.


Zu erwähnen ist noch, dass Schlieren trotz 1ms Reaktionszeit bedingt noch auftritt, was aber normal ist. Es ist weder stark noch penetrant, aber es ist da.
Und nach einiger Testzeit beschleicht mich die Vermutung, dass sich die 1ms (MPRT) Reaktionszeit auf die eingebaute Hintergrundbeleuchtung bezieht. Samsung selber hat bisher leider kaum Informationen zu diesem Produkt veröffentlicht, was die Bestätigung erschwert, aber so wie es aussieht, hat Samsung einen "Flicker Free" Modus implementiert, praktisch ein sehr schnell blinkende Hintegrundbeleuchtung, die sich mit der Wiederholrate synchronisiert. Die 1ms Reaktionszeit KÖNNTEN sich darauf beziehen, ich bin mir da aber nicht sicher.
Aber trotzdem; ganz aus der Welt geschaffen wurde Schlieren bisher nicht, und das darf auch niemand erwarten, trotz der beworbenen Reaktionszeit von 1 Millisekunde.


Die Helligkeit ist mit 350cd/m² zwar nicht in irgendeiner Weise besonders, aber es ist vollkommen ausreichend für jede Situation.
Zur Beurteilung der Qualität habe ich auch meinen leiblichen Bruder rangezogen, welcher ebenfalls Fotos und Videos bearbeitet und auch mit einem teurem IPS-Monitor arbeitet, dieser war ebenfalls begeistert von dem guten Kontrast und den exzellenten Schwarzwerten. Allerdings empfand auch er den Tonwertabriss als störend, das wäre vielleicht ein Segment in welchem Samsung hier noch nachbessern könnte.

Und wer sagt, noch flüssiger als 60Hz geht doch gar nicht, täuscht sich gewaltig und hat wohl noch nie echte 144Hz in Aktion gesehen.
Hierzu habe ich den Monitor einigen Freunden und Bekannten vorgeführt, und einen Blindtest gemacht, um den Unterschied von 60Hz zu 144Hz vorzuführen.
Jeder musste sich vor den Monitor setzen und mir sagen, welche Frequenz das im Moment ist. (Natürlich ohne vorher zu sehen, was ich eingestellt habe)
Dazu wurde Counter-Strike: Global Offensive verwendet.
Niemand von ihnen hatte bisher einen 144Hz Monitor gesehen, aber jeder konnte mir den Unterschied zwischen 60Hz, und "etwas schnellerem als 60Hz" bestätigen.
Einige dachten, ich schalte zwischen 60Hz und 30Hz um, was verdeutlicht, wie stark dieser Unterschied wirklich ist. Es ist subjektiv und wirklich schwer zu erklären, aber der Unterschied ist da, und er ist mehr als spürbar.

Und um die Frage aller Fragen zu beantworten - Ja, Curved und Gaming geht, sogar super.
Ich dachte anfangs, dass der Monitor einfach zu klein für einen sinnvollen Curved-Effekt ist. Aber nach und nach versinkt man einfach in dem Bild. Ich finde es zwar nicht immer noch nicht besonders sinnvoll, da es bei 24 Zoll keinen so großen Unterschied macht, allerdings mag ich den Effekt des Eintauchens total. Das muss aber jeder einmal selber gesehen haben, um dann für sich selber zu entscheiden. Mir persönlich gefällt der Monitor sehr, nur leider sind die dreckigen Stellen und Pixelfehler nicht unbedingt schön anzusehen.



9.) Preis- /Leistung + Fazit des ersten Eindrucks

Es ist schwer diesen Monitor einzuordnen, da er wirklich irgendwie einzigartig ist, denn in dieser Kombination gibt es kaum bis gar keine Monitore. Wer allerdings auf Freesync, Curved und extrem hohe Schwarzwerte verzichten kann, wird mit IPS-Monitoren die weit unter 300€ liegen und ebenfalls 144Hz erreichen auch glücklich. Wer allerdings das spezielle Gefühl eines gebogenes Bildschirmes, die knalligen Farben und tiefen Schwarztöne möchte, ist bei diesem Monitor goldrichtig.

Ich werde euch wegen der auftretenden Fehler natürlich auf dem Laufenden halten, und ich bin echt gespannt darauf, ob diese Probleme bei den Anderen ebenfalls auftraten, oder ob ich wirklich einfach nur ein Montagsmodell erwischt hab.

Bis dahin eine gute Fahrt,

euer Michi!

Alltagsgenie

Betreff: Samsung C24FG70: Curved und Gaming – Geht das?

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Einführung

 

Vielen Dank GameZ.de, dass ich den Samsung Curved Monitor testen durfte bzw. immer noch fleißig am Ausprobieren sein darf! Ich arbeite oft an Videobearbeitungsprogrammen, aber auch das zocken kommt bei mir nicht zu kurz und deswegen war ich schon sehr gespannt, ob es sich anders anfühlt an einen Curved Monitor zu arbeiten bzw. zu spielen, als auf einen "normalen" (keinen Curved) Monitor. Nun wollte ich euch einen Input geben, ob Samsung sich an der Beschreibung über den Monitor gehalten hat.  Immerhin sind 450€ ein stolzer Preis!

 

PS: Ich muss im Voraus erwähnen, dass ich als Frau keine Gaming Expertin bin und deswegen hier kein Expertenwissen über die Hardware usw. liefern werde. Ich habe den Monitor bis jetzt in dem Bereich:

  • Haptik und Optik
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

 

getestet. Ich werde aber demnächst den Monitor mit meinen Freund  noch mal testen und werde dann mehr über den Monitor sagen! Er studiert Wirtschaftinformatik und ist ebenfalls leidenschaftlicher Gamer und wird mir bei dem Test zur Seite stehen. 

 

Bevor ich hier über das Unboxing berichte, will ich schon mitteilen, über was ich im nächsten Bericht (in ca. 2 Wochen) zu sprechen komme:

 

  • Spielerlebnis am Curved Monitor (am Beispiel von CS und FIFA 17)
  • Spielen im Eye Safer-Modus  
  • Zwischenfazit

 

Mit was habe ich den Monitor getestet? 

 

Den Monitor habe ich bis jetzt mit der Sony Playstation 4 und mit meinem Laptop (Prozessor: Intel (R) Core (TM) i7-4500U CPU @1.80GHz 2.40 GHz; RAM 8,00 GB; 64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor; Windows 10 Home) getestet.

 

Mein erster Eindruck zu dem Samsung Curved Monitor

 

Als ich den Monitor ausgepackt habe, war ich positiv überrascht. Die Diagonale des Monitors beträgt 59cm (24 Zoll) und somit lässt es sich an den Monitor sowohl gut zocken, als auch gut arbeiten. Die Bildschirmauflösung beträgt 1920*1080, also Full HD. Scharfe Details und gutes Spielerlebnis ist somit garantiert. Trotzdem finde ich es schade, dass Samsung für den hohen Preis kein 4K geliefert hat...

Die Energieeffizienzklasse des Monitors ist C. Dieses finde ich aber völlig in Ordnung, denn die neuen (Curved Monitore) weißen eine bessere Auflösung auf und somit viel mehr Energie verbrauchen. 

 

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Das gelieferte Paket beinhaltet:

 

  • Samsung C24FG70 Monitor
  • Standfuß für den Monitor
  • Vesa Mount (Wandhalterung für den Monitor)
  • Display Port
  • HDMI Kabel
  • Color Calibration Report
  • Garantiekarte von Samsung
  • Aufbauanleitung für den Monitor
  • CD mit Monitortreiber und Gebrauchsanleitung

 

Die Haptik und Optik des Monitors

 

Der Monitor sieht nicht nur gut verarbeitet aus, er fühlt sich auch so an. Die Halterung bzw. der Standfuß des Monitors ist stabil und vor allem sehr schwer, so, dass das Monitor keine Chance hat umzukippen oder sonst irgendwie umzufallen… (Und ja, es gibt Standfüße, welche richtig schlecht sind...Spreche aus Erfahrung).  

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Der Monitor an sich ist von der Seite recht dünn (wie man es sehen kann).

 

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Die Knöpfe des Monitors lassen sich problemlos bedienen und auch diejenigen, die weniger Ahnung von Technik haben, würden mit der Bedienung des Monitors zu recht kommen. Ich finde es super, dass rechts nebendran immer erklärt wird, welche Einstellung welche Bedeutung hat...

 

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Die Anschlüsse des Monitors (2x HDMI, Service Buchse (3,5mm), der Power-Butten, die Audio Buchse (3,5) mm und ein Schloss für den Diebstahlschutz) befinden sich komplett auf der Rückseite.  Das mit dem Diebstahlschutz finde ich als Studentin super! Ich würde den Monitor jetzt nicht zur Uni oder sonst wohin schleppen, aber für diejenigen, die in Öffentlichen Plätzen mit solchen Monitoren arbeiten ist es echt praktisch!

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Auf der Unterseite des Monitors wurde ein Blue LED Light eingebaut. Zu dem LED Light gibt es insgesamt 3 Funktionen: Interaktiv, Blinkend oder Aus. Das "Interaktive LED" passt sich dem Sound an, das "Blinkende LED" blinkt einfach hin und her und wenn man auf „Aus“ klickt,schaltet sich das Licht aus... Ich persönlich halte schon jetzt das LED ausgeschaltet, da ich es nervig finde. Denn das LED reagiert auch, wenn man nicht zockt. Es reagiert also auch, wenn man z.B. sich Videos auf YouTube anschaut…

 

Die Funktionen und Ausstattung des Monitors (Pro/Kontra)

 

PRO

KONTRA

Drehen des Monitorbildschirms 

Der hohe Preis

Energieklasse C

 

Die Schärfe

 

Kontrastreich 

 

Eye-Save-Modus

 

 
 

 

 

Die aufgetretenen Probleme

 

Bis jetzt sind bei mir keine Probleme aufgetreten (Beim FIFA 17 und CS spielen).

Es wird sich aber im laufe der Zeit zeigen, ob es auch so bleibt... Sobald Probleme auftreten, werde ich natürlich das hier im Blog sofort bescheid geben. 

 

Meinung der Freunde und Familie zu dem Monitor

 

Ich dachte mir mal, dass ich mal auch die Meinung der anderen zu dem Monitor einholen könnte, und habe meine Freunde an den Monitor gelassen. Hier sind die Ergebnisse Smiley (zwinkernd)

 

PRO

KONTRA

„Der Monitor sieht hochwertig verarbeitet aus"

„Das LED nervt mich"

 "Ich finde es toll, dass man den Monitor hin und her verschieben kann und somit an seiner Größe anpassen kann."

„Ich finde den Monitor zu teuer!“

 

Zwischenfazit

 

Der Samsung Curved Monitor ist mit 449€ (UVP) ziemlich hoch gesetzt. Momentan bin ich noch nicht sicher, ob ich mir einen Monitor für 450€ kaufen würde.... ABER ich bin mit dem Testen noch lange nicht so weit, dass ich ein Endfazit ziehen kann! Ich habe den Monitor in Gaming bis jetzt nicht ausführlich testen können und werde deswegen das Spielerlebnis im nächsten Bericht ansprechen! 

Was ich auf jeden Fall super finde, sind die starken Farben des Monitors. Im Bild kann man ziemlich gut erkennen, dass der Monitor viel kräftigere und realistischere Farben aufweist, als das Laptop (von meinen Freund). 

 

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PS: Mein Freund und ich sind grad noch dabei von dem Unboxing ein Video fertig zu machen. Sobald dieses fertig ist, werde ich hier das Video posten. 

IA
Alltagsgenie

Betreff: Samsung C24FG70: Curved und Gaming – Geht das?

[ Bearbeitet ]

Vorwort:

Ich hatte das Glück, von GameZ.de für einen Testbericht zum Samsung C24FG70 ausgewählt zu werden. Nochmal vielen Dank dafür an das GameZ.de-Team!
Meinen Testbericht habe ich zur Übersicht in verschiedene Kriterien eingeteilt.


Testumfeld:

Mein Hauptrechner besteht derzeit aus folgenden Komponenten:
Ein Intel Xeon E3-1230v3 auf einem ASRock H87 Pro4 mit 16GB Crucial Ballistix Tactical DDR3-1600, Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ und Samsung 850 Evo SSD mit 500 GB. Das System läuft unter Windows 10 Professional 64bit und beherrscht gängige Competitive Games wie zum Beispiel CS:GO oder Overwatch ohne Probleme auf 1080p @ 144hz.


Vergleichsgeräte:

LG 34UC98-W:
Ein curved (1900R) 34“ ultrawide Monitor mit 5ms IPS-Panel, 3440x1440 Auflösung und FreeSync bis 75Hz.

BenQ GL2460:
Ein gerader 24“ Monitor mit 2ms TN-Panel, 1920x1080 Auflösung und normalen 60Hz über VGA bzw. DVI.


Verpackung und Lieferumfang:

Das Gerät kommt in einer großen und hochwertigen Verpackung. Der Sinn und Zweck wird mit dem Wort „Gaming“, einem derzeit stark verwendeten Schlagwort, präzise zusammengefasst. Dazu später mehr.
Zum Lieferumfang gehören natürlich der Monitor selbst. Dazu gesellt sich der Standfuß mit Doppelgelenk, ein Netzteil mit EU-Stecker, ein DisplayPort-Kabel, ein HDMI-Kabel, ein VESA-Adapter, Gebrauchsanweisung auf CD, Farbkalibrierungsbericht (üblich in dieser Preisklasse), Schnellstartanleitung und Garantiebescheinigung.
Alles ist sehr sicher verstaut und hat die Lieferung ohne Probleme überstanden.


Design:

Auf den offiziellen Produktrenderings von Samsung sieht der Monitor leider etwas hochwertiger aus als in persona. Der Monitor ist allgemein ist schlichtem Mattschwarz gehalten. Optisch strahlt er damit pures Understatement aus und wirkt nicht hypermodern mit Hochglanzoberflächen oder „scharfem Gaming-Design“. Für diesen Preis erwartet der ein oder andere Benutzer eventuell etwas Auffälligeres. Bei Verwendung des mitgelieferten Standfußes fällt besonders die hohe Tiefe des Monitors auf. Das ist auf das Doppelgelenk zurückzuführen, der dem Monitor eine hohe Einstellbarkeit beschert. In der Mitte der Unterkante ist eine blau beleuchtete Fläche, die folgende Betriebsmodi kennt: ein, aus oder pulsierend. Das gekrümmte Panel wird mit einem Radius von 1800mm angegeben. Diese fällt somit relativ stark aus und benötigt eine kurze Eingewöhnungsphase. Meiner Meinung nach ist das Panel etwas zu klein, um wirklich von der Krümmung zu profitieren. Das wirkt bei meinem großen LG-Monitor doch etwas stimmiger und versetzt einen mehr in das Geschehen.


Verarbeitung:

Alles macht einen ganz passablen Eindruck. Es gibt keine auffälligen Lücken oder Abstände im Kunststoff, nichts wackelt und die mitgelieferten Kabel rasten fest und sauber in den Buchsen ein. Der Standfuß hält mühelos seine eingestellte Position und die Bedienknöpfe des Monitors lassen sich angenehm drücken. Man hat allerdings das Gefühl, dass es für diesen Preis besser sein könnte, da die Haptik kein Gefühl von Wertigkeit transportiert.


Ausstattung:

Hier punktet der Samsung C24FG70 mit seiner Einzigartigkeit. Kurz zusammengefasst bietet er als derzeit einziges Modell ein curved VA-Panel mit 1ms Reaktionszeit und 144Hz maximaler Bildwiederholrate. Diese für Gamer extrem attraktiven Werte wurden bisher nur von TN- oder teuren IPS-Panels erreicht. Die genauen Unterschiede dieser Panel-Technologien lassen sich bei Interesse sehr leicht im Internet recherchieren oder bei meinem Vorredner nachlesen. Hinzu kommt die Verwendung der Quantum Dot-Technologie, welche eine sRGB-Farbraumabdeckung von 125% ermöglicht. Das Display selbst misst ohne Rahmen 23,5“. Die variable Wiederholrate mit FreeSync erstreckt sich unter DisplayPort (1.2) von 70 bis 144Hz und unter HDMI (1.4a) von 62 bis 119Hz. Um Schlieren im Bild weiter zu minimieren, lässt sich die Hintergrundbeleuchtung im Strobe-Light-Modus verwenden. Das bedeutet, dass die Beleuchtung synchron mit der Wiederholrate „flackert“. Diesen Effekt kennt man von Stroboskopen in der Disko, welche Bewegungen optisch „einfrieren“ aber für den Moment sehr scharf erscheinen lassen. Das Kontrastverhältnis wird, dank VA-Panel, mit maximal 3000:1 angegeben und der Helligkeitswert beträgt bis zu 350 cd/m², was einen durchschnittlichen Wert darstellt. Auf der Rückseite befinden sich zwei HDMI-Eingänge, ein DisplayPort-Eingang und der 19V-Eingang vom Netzteil. Ein kleines Extra stellt der Kopfhörerausgang an der Rückseite dar, der Monitor wird also auch als Audiogerät erkannt, den sowohl HDMI als auch DisplayPort können Audio-Informationen übertragen. Die Service-Buchse ist irrelevant für den Benutzer. Ein integrierter USB-Hub wäre zwar praktisch, ist aber nicht unbedingt ein Kriterium.


Ergonomie:

Dank dem Standfuß mit zwei Gelenken lässt sich der Monitor in jede erdenkliche Position bringen. Wenn die Höhe verstellt wird, ändert sich aber zusätzlich die Position in der Tiefe, deshalb muss sehr wahrscheinlich der der ganze Fuß verschoben werden. Darüber hinaus lässt sich das Display vertikal und horizontal kippen und schwenken und bei Bedarf auch in die Hochkantposition bringen (Pivotfunktion).
Ein für mich wichtiger Punkt ist die Ausrichtung der Anschlüsse auf der Rückseite. Niemand sucht gerne die passenden Buchsen, wenn deren Ausrichtung nach unten zeigt. Bei dem Samsung C24FG70 zeigen diese nach hinten, sind also glücklicherweise sehr leicht zu finden.


Bedienung:

Der Samsung C24FG70 bedient sich über einen kleinen Joystick auf der Rückseite bedient. Wer ein Setup mit mehreren Monitoren betreibt, könnte Probleme haben, diesen zu erreichen. Bei meinem LG ist die Bedienung ganz ähnlich gelöst, der Joystick befindet sich aber an der Unterkante und ist damit komfortabler zu erreichen. Die Menüführung ist sehr intuitiv und der Monitor lässt wenig Wünsche offen. Zusätzlich können bis zu drei Profile auf den dedizierten Knöpfen auf der unteren rechten Seite programmiert werden und sind somit schneller umschaltbar.


Erlebnis:

Hier beleuchte ich die Daseinsberechtigung des Monitors. Ich muss dazu sagen, dass ich vorher noch nicht in den Genuss eines 144Hz Monitors kam. Es ist ein Mehrwert erkennbar. Selbst in komplett nebensächlichen Dingen wie dem Verschieben von Windows-Fenster macht sich die hohe Bildwiederholrate bemerkbar. Dann habe ich meinen aktuellen Favoriten Overwatch angeworfen und war positiv überrascht. Wer bisher behauptete, dass das menschliche Auge nicht mehr als 60fps wahrnehmen kann, der kam einfach noch nicht in den Genuss eines solchen Gerätes. Der Unterschied ist besonders bei schnellen Bewegungen klar erkennbar und könnte für Leute mit extrem guten Reflexen einen Vorteil bringen. Wer es wirklich ernst meint im Competitive Gaming-Bereich wird mit einem 144Hz-Monitor durchaus zufrieden sein. Mir persönlich reicht mein 75Hz-Modell von LG allerdings, da ich nicht die höchsten Ansprüche an Reaktionszeiten stelle. Gerade bei Overwatch ist man durch die konstante farbliche Markierung fähig, die Gegner während einer Bewegung, auch bei niedrigeren Bildwiederholraten, auszumachen. Leider habe ich nicht die technischen Möglichkeiten um solche Dinge wie Input-Lag zu messen, kann aber subjektiv nichts Negatives über den C24FG70 von Samsung berichten.
Die Farbwiedergabe und vor allem die Schwarzwerte sind exzellent. Letztere sogar noch einen ticken besser als bei meinem wirklich hervorragenden LG Monitor mit IPS-Panel. Das vorkalibrierte Farbprofil ist subjektiv ebenfalls sehr gut, kann jeder aber seinen Bedürfnissen anpassen.


Preis-/Leistungsverhältnis:

Der Monitor erscheint mit ca. 449,- € recht teuer, wenn man bedenkt, dass er nur 24“ groß ist und eine Auflösung von lediglich 1920x1080 Pixeln mitbringt. Hätte er zusätzlich noch G-Sync an Board, wäre der Preis definitiv ein Stückchen fairer. Allerdings ist das Panel selbst in seiner Beschaffenheit derzeit noch einzigartig. Meine Empfehlung wäre daher, noch abzuwarten, bis die Technologie modernere Auflösungen unterstützt und eventuell günstiger wird.


Fazit:

Samsung hat quasi den ultimativen 1080p-Gaming-Monitor im 24“-Format vorgestellt. Meiner Meinung nach leider ein paar Jahre zu spät. Heutzutage liegt das Hauptaugenmerk eher auf Größe und Auflösung eines Displays. Ein 27“-Modell mit gleichen Merkmalen und 1440p Auflösung zu diesem Preis wäre dagegen ein echter Schnapper.
Meinen Hauptmonitor, den LG 34UC98-W, will ich im Moment nicht mit dem C24FG70 ersetzen. Die Vorteile wiegen für mich derzeit nicht die fehlende Größe und Auflösung auf. Mal sehen wie er sich weiterhin schlägt. Meinen zweiten Monitor, den BenQ GL2460, schlägt er zwar in jeder relevanten Disziplin, er ist aber einfach zu schade, um ihn nur als Nebenmonitor einzusetzen.

 

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Alltagsgenie

Betreff: Samsung C24FG70: Curved und Gaming – Geht das?

Einleitung:

„Curved und Gaming, geht das?“. Mit dieser Frage habe ich mich seit der Ankündigung, dass ich mich über einen neuen Monitor freuen darf intensiv befasst. Vor allem als jemand, der bis jetzt nur in großen Elektronikmärkten vor diesen riesigen Fernsehern gestanden hat und sich gefragt hat: „Warum?“. Als ich dann über die Wartezeit, bis der Monitor bei mir eingetroffen ist, mich im Internet über die Eigenschaften und den Preis des Monitors informiert habe durfte ich sogar noch einen Teil an meine Frage anhängen: „Curved und Gaming, geht das? Und wichtiger: Lohnt sich das auch überhaupt.“ Und darum wird sich mein Test drehen. Kann der Monitor halten, was er verspricht und was habe ich im Endeffekt davon in Curved zu investieren und nicht in eine höhere Auflösung.

Hier noch einmal ein Dank an Samsung und die GameZ.de Community, dafür, dass ich überhaupt die Möglichkeit habe, mich damit beschäftigen und den Samsung C24FG70 testen zu können.

 

Setup:

Mein alter Monitor, der jetzt eine art Basis für einen Vergleichswert festlegt, ist ein ACER G245HQ mit 2ms Reaktionszeit, einer Bildfrequenz von 60Hz und einer Auflösung von 1920x1080px. Als ich diesen gekauft habe hatte er auch das Label: „Gaming“.

Die Werte meines Rechners sind wie folgt:

Ein Intel I7-6700 auf einem MSI B150 Gaming M3 mit 16GB Kingston HyperX DDR4-2133 Ram, einer GeForce GTX-970 von Gigabyte (Daher kann ich nichts zu FreeSync sagen). 2x 1TB Western Digital Blue mit 7200rpm und 1x 250GB Western Digital Black mit 7200rpm. Windows 10 Pro x64. Monitore (gleichzeitiger betrieb): Acer G245HQ@60HZ, Fujitsu Siemens 21“@60HZ, Samsung C24FG70@144HZ

Sony PlayStation 4

 

Verpackung:

Der Monitor kommt in einem recht simplen Pappkarton der natürlich rund um den Monitor und sein Gaming-Dasein durch futuristische Beschriftung und Fotos anpreist. Bei der Verpackung kommt aber auch schon die erste gut durchdachte design Entscheidung zu tragen. Wenn man die Verpackung auf der richtigen Seite öffnet, dann sind alle Teile, die man für den Aufbau benötigt schon so gelegt, dass man den Monitor nicht erst umständlich irgendwo zwischenlagern muss, um ihn dann danach mit seinem Fuß zu verschrauben, sondern so, dass man alles schon bequem in der Kiste erledigen und dann direkt auf den Tisch stellen kann. Öffnet man die Verpackung allerdings andersrum, so wie ich, dann wird man, nachdem man alle Teile sorgfältig ausgepackt und in seiner Wohnung verteilt hat, zu guter Letzt einen Zettel finden, auf dem der oben genannte Vorgang schritt für schritt erklärt wird. Ein einfachen „Open here“ Label hätte dem Vorgebeugt, aber das ist ja auch nicht so tragisch. In der Kiste findet man dann Folgendes: Ein DP-Port Kabel, ein HDMI Kabel, ein VESA Adapter, einem Netzteil, der Gebrauchsanweisung und Samsung Software auf CD, dem Farbkalibrierungsbericht, der Schnellstartanleitung, die Garantiebescheinigung und, natürlich als Herzstück, der Monitor selbst.

 

Aufbau:

Der Aufbau ist, salopp formuliert, Idiotensicher. Das einzige Werkzeug, das benötigt wird ist ein kreuzschlitz Schraubendreher. Ein Schweizer Taschenmesser erfüllt den Zweck aber auch. Man muss nur den Standfuß mit zwei Schrauben am Monitor festschrauben und dieser ist bereit aufgestellt zu werden.

 

Aussehen/Verarbeitung:

Rein Optisch ist er nichts Besonderes. Alles ist im schlichten Schwarz gehalten und besteht ausschließlich aus Plastik. Allerdings gefällt mir der sehr dünne Rand auf dem nur das Samsung Logo steht. Trotzdem, dass er nur aus Plastik besteht, macht er wegen des sehr soliden Fußes keinen „Billigen“ Eindruck. Ich Wohne direkt an einer Güterzugstrecke und er ist der Einzige meiner Monitore, der nicht anfängt zu wackeln.

Design/Ausstattung:

Auf dem Papier bietet Samsung mit dem C24FG70 ein solides Monitor Gerüst. Es besteht aus einem curved VA-Panel mit bis zu 1ms Reaktionszeit (später mehr dazu) und maximaler Bildwiederholrate von 144Hz über den DP-Port bzw. 120Hz über einen der zwei HDMI Ports. Er verfügt außerdem über einen sRgb Farbraum von 125%, einem statischen Kontrast von 3.000:1 und vertikalen sowie horizontalen Blickwinkeln von 178°. Der curved Radius betragt 1,8m. Zusätzlich gibt es noch einen AUX-Ausgang für 3,5mm Klinke (Kopfhörer), einen Joystick an der Hinterseite zur Bedienung und drei Knöpfe an der Unterseite um eigene Monitor Presets abspeichern und schnell aufrufen zu können. An der unteren Seite befindet sich außerdem ein Blaues LED licht. Dieses kann zwischen drei Modi umgeschaltet werden. Aus, Blinkend und Interaktiv. Aus und Blinkend sind selbsterklärend. Interaktiv ist da etwas besonderer. Dieser Modus funktioniert nur, wenn man den Monitor als Audioausgang eingestellt hat. Das Licht reagiert dann zur Soundkulisse des Spiels oder Films.

Am hinteren Teil des Monitors stellt ein zwei gelenkiger Standfuß dafür, dass man das schöne Gerät sowohl in der Höhe als auch in einer Rechtsrotation bis zu 90° so einstellen kann, wie man das gerne haben möchte. Dadurch entsteht aber ein Problem. Der Monitor hat eine sehr große Tiefe. Das heißt, man kann ihn nicht so nah an wände stellen, wie man das gerne hätte und je nach Schreibtischgröße könnte das mehr oder weniger nervig werden.

 

Die erste Benutzererfahrung:

Nachdem ich also den Monitor aufgebaut und angeschlossen hatte, habe ich gemacht, was glaube ich jeder normale Mensch macht, wenn er neue Technik bekommt; ich habe die Gebrauchsanleitung gelesen. Und im Großen und Ganzen steht in der Beschreibung nichts Besonderes bis auf folgendes:

Reaktionszeit: Erhöhen sie die Reaktionszeit des Bildschirms.

Das hat mich stutzig gemacht. So stellt sich nämlich heraus, dass man die Reaktionszeit zwischen Standard, Schnell und Schnellstens umschalten kann. Standard Einstellung ist, wie könnte es auch anders sein: „Standard“. Nun kann man meinen, dass man doch einfach auf „Schnellstens“ schalten kann und dann alles gut ist. Doch wird auch im Handbuch empfohlen, dass man genau das nicht tut, sondern nur dann, wenn man wirklich ein Spiel spielt oder ein Film guckt. Warum das so ist, weiß ich noch nicht genau ich werde aber versuchen eine Antwort darauf zu finden. Des Weiteren sind einige Einstellungen nicht verfügbar. Wenn man FreeSync einschaltet oder die Bildwiederholfrequenz auf 60Hz stellt, sind die Modi „Schnell“ und „Schnellstens“ nicht verfügbar. Genau so ist die „Flicker Free“ Einstellung nicht verfügbar, wenn man sich in diesen Modi befindet.

Wenn man dann endlich dazu kommt, das Gerät zum ersten mal zu verwenden, stöbert man natürlich durch sämtliche Einstellungen, um mögliche Differenzen zu anderen Monitoren zu untersuchen. Die Menüführung ist mit dem von Samsung schon länger bekannten Joystick sehr angenehm und schnell. Mit diesem stellt man sowohl den Monitor an sich, als auch diverses, wie z.B. die Eingangsquelle ein. Danach habe ich mich den drei Speicherplätzen gewidmet und mir je eine Einstellung für: Spiele, Filme und Normalbetrieb gespeichert. Man kann auf die Speicherplätze Einstellungen wie die Farben, den Black Equalizer speichern oder ob FreeSync aktiviert oder deaktiviert sein soll. Auch können die Bildwiederholraten und Reaktionszeiten variieren. Was negativ auffällt ist, dass man andere Standards wie die Helligkeit oder der Kontrast nicht abspeichern kann. Diese bleiben immer gleich und man muss sie immer manuell ändern. Das ist insofern für mich störend, weil ich gerne einen Nachtmodus o.Ä. gespeichert hätte, denn der Monitor ist hell. Richtig hell. So hell, dass er nur 45% benötigt um die beiden Anderen, die auf maximaler Stufe laufen, in den Schatten zu stellen.

Nun war es an der Zeit ein bisschen zu Spielen. Ich hatte über die Letzten zwei Wochen einiges gespielt. Von Overwatch, CS:GO und Call of Duty über Dark Souls bis hin zu Journey (PS4). Die Farben sind klasse. Vor allem gefällt mir der Rotbereich der sehr Differenziert und Kräftig dargestellt wird. Eine intensive Farbanalyse habe ich jedoch noch nicht betrieben. Mehr dazu später. Der Sprung von 60Hz auf 144Hz ist jedoch enorm zu Spüren und dazu lässt sich nur eins sagen: Es ist wie mit schnellem Internet, man kann nicht mehr zurück. Auch wenn ich jetzt schon an die 144Hz gewöhnt bin, fällt mir doch auf, dass es ein ganz anderes Arbeiten als auf den anderen beiden Monitoren ist. Sowohl im Windows betrieb als auch bei Spielen, die nicht unbedingt mit 144+ FPS laufen, merkt man doch einen großen Unterschied und man möchte dieses flüssige Gefühl nicht wieder hergeben. Nun wollte ich aber auch mal diese besondere LED leiste ausprobieren, die laut Samsung ein intensiveres Spielerlebnis begünstigen soll. Jetzt muss man wissen, dass ich als Musiker ein anderes Sound-Setup habe, als die meisten. Dazu gehören viel zu umständliche Verkabelungen mit einer externen Soundkarte, mehreren Eingängen usw.. So war es etwas Überwindung für mich, das alles umzustecken und es war mir von vornherein klar, dass ich den Monitor nicht als haupt Audioausgang benutzen werde. Doch diese LED Leiste lies mir keine Ruhe. Als ich sie dann ausprobieren wollte und meine Anlage in den Klinken Ausgang steckte, war das Ergebnis noch ernüchternder als erwartet. Die Soundkarte des Gerätes ist jenseits miserabel. Nicht nur, dass die Audio Qualität nicht die beste ist, sondern auch, dass man mit geübten Ohren ein Grundrauschen erkennen kann. Der Laie kann das vielleicht noch ignorieren aber ich nicht. Jetzt kommt aber noch hinzu, dass ich die Reaktionszeit auf „Standard“ gestellt hatte. Wenn ich diese jetzt auf „Schnell“ oder gar „Schnellstens“ stelle, wird das Rauschen so stark, dass sie den Sound schon fast übertönt. Das geht meiner Meinung nach gar nicht. Ich hab mich dann auch gefragt, warum man denn dann überhaupt so etwas einbaut, wenn dann die Qualität nicht einmal Smartphone Standards erreichen kann. Das war dann der Punkt, wo ich direkt aufgegeben habe und die LED Leiste und die Wirkung des „Interaktiv“ Modus für mich wohl unergründlich bleibt.

Und noch etwas, was mich etwas stört. Mein PC ist am Eingang DP angeschlossen und meine PS4 am Eingang HDM1. Wenn man nun zwischen den Eingängen durchschaltet, kommt man auf folgende Reihenfolge: DP->HDMI1->HDMI2->DP. Nun ist der Monitor so eingestellt, dass wenn ich PS4 spiele und diese dann abschalte, der Monitor bei HDMI1 kein Signal mehr erkennt. So weit, so gut. Nun findet er, logischer weise, auch kein Signal bei HDMI2 und stellt sich ab. Nun muss man wissen, dass mein PC aber noch fleißig Signale an DP sendet, diese werden aber gekonnt ignoriert. Es handelt sich dann zwar immer nur um eine Verzögerung von 5-8 Sek., ist aber dennoch nervig, vor allem weil man das nicht abschalten kann.

Auch wenn es bis jetzt so klingt, als sei ich nur am Meckern, habe ich doch eine große Freude mit diesem Gerät. Bis zum nächsten mal werde ich mich intensiv mit den Farbwerten beschäftigen, mehrere Filme ausprobieren und versuchen, das Rätsel um die Reaktionszeit zu lösen.

Bis dahin, alles Gute!

J.

Vielschreiber

Betreff: Samsung C24FG70: Curved und Gaming – Geht das?

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Update zu den aufgetretenen Problemen

Ich habe mir einen weiteren C24FG70 besorgt um zu schauen, ob dieser ähnliche Probleme aufweist.

Zu meiner Freude weist der neue Monitor bisher keinerlei Probleme auf, ist super kalibriert, kein Dreck unter der Scheibe, und bisher auch keine Steuerungsprobleme. 


Was aber komisch ist, ist dass der neue Monitor nach rechts hin immer grüner wird. Das wird zwar niemals jemandem auffallen, der sich mit Farben nicht auskennt und damit nicht täglich arbeitet, aber für das geschulte Auge ist der Farbverlauf, wenn auch nur minimal, sichtbar. Es ist auch alles eine Frage der Wahrnehmung, vielleicht sind meine Rezeptoren bei Grün einfach stärker.

Es lässt sich also beruhigend sagen, dass die Probleme meines ersten Monitors kein Regelfall sind. Samsung selber ist auch bereit, Monitore mit Pixelfehlern auszutauschen, der Kunde muss sich hier also keine Sorgen machen, für sein Geld einen kaputten Monitor zu kaufen.

Alltagsgenie

Betreff: Samsung C24FG70: Curved und Gaming – Geht das?

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Update:

Mein Monitor ist Kaputt gegangen. Wie aus dem nichts ploppten beim unschuldigen Youtube schauen folgende Pixelfehler auf.

Pixelfehler im MonitorPixelfehler im Monitor

 Ich habe darauf hin jegliche äußere Fehlerquellen untersucht aber es ist 100% die Anzeige, die was abbekommen hat.

Schade, da ich ihn mittlerweile tatsächlich etwas liebgewonnen hatte.